Erlkönig zeigt neue Details des Z4-Nachfolgers

Wann haben Sie zuletzt einen aktuellen BMW Z4 gesehen? Gar keine leichte Aufgabe, denn nach sieben Jahren auf dem Markt sind die Verkaufszahlen in Deutschland überschaubar: Im ersten Halbjahr 2016 entschieden sich lediglich 723 Kunden für den Klappdach-Roadster. Aber der Nachfolger wird bereits fleißig erprobt, wie neue Erlkönigbilder zeigen.

Zusammenarbeit mit Toyota
Im Raum steht die neue Bezeichnung Z5, wenn es 2018 losgeht. Zwei wichtige Dinge sind anhand des frisch entdeckten Erlkönigs bereits erkennbar: Der Z5 führt die Formensprache des Z4 inklusive sehr breiter Niere fort. Zudem setzt BMW künftig wieder auf ein Stoffverdeck. Das spart Gewicht und erhöht die Agilität. Die Entwicklung des Z5 erfolgt gemeinsam mit Toyota, dort wird die technische Basis für einen Nachfolger des Supra verwendet. Ähnlich wie bei den Zwillingen Mazda MX-5 und Fiat 124 Spider wird es optisch deutliche Unterschiede geben. Und damit nicht genug: Zur weiteren Differenzierung wird der BMW Z5 einzig als Roadster angeboten, der Toyota Supra hingegen wie seine Vorläufer nur als Coupé.

BMW setzt auf Baukastenmotoren
In diesem Punkt unterscheidet sich BMW von Audi und Porsche, die den TT respektive 718 in zwei Varianten anbieten. Zurück zum Z5: Hier bleibt es beim Hinterradantrieb, unter den langen Vorderwagen wandern Baukasten-Motoren mit vier und sechs Zylindern. Ihre technischen Daten reichen von 184 bis 326 PS. Ob es auch eine ,reine" M-Version mit dem Motor des M3/M4 geben wird? Alternativ wäre eine starke Hybrid-Lösung denkbar, zu der Toyota sein Know-how beisteuert.

Lesen Sie auch:

Bildergalerie: Hier fährt der BMW Z5