Die Neuauflage wird ab 2018 deutlich geräumiger

Ein Auto, das eng, unübersichtlich und relativ teuer ist, kauft doch kein Mensch. Von wegen! Genau diese Attribute treffen auf die aktuelle Mercedes A-Klasse zu. Und dennoch verkauft sie sich blendend: In Deutschland liegt die A-Klasse auf Platz drei der beliebtesten Mercedes-Modelle. Kein Wunder also, dass sich die Marke mit einer Neuauflage Zeit lässt. Neue Erlkönigbilder zeigen aber bereits, welche Schwächen beseitigt werden.

Mehr Licht!
Punkt 1: Die schlechten Sichtverhältnisse. Wer zum ersten Mal in die aktuelle A-Klasse einsteigt, kommt sich eingemauert vor. Schmale Seitenscheiben und eine breite C-Säule rufen förmlich nach einer Rückfahrkamera. Auch der Nachfolger mit der internen Bezeichnung W 177 wird zwar kein luftiges Gewächshaus, aber klar optimiert. So rücken die Außenspiegel an die Türen und die Dachlinie fällt deutlich später ab. Das ermöglicht größere Fensterflächen. An der grundsätzlichen Form der A-Klasse wird festgehalten, daher bleibt es bei der breiten C-Säule und einem sehr großen Kühlergrill.

Endlich ein besseres Raumangebot
Punkt 2: Das Platzangebot und die Zugänge. Wer in der A-Klasse im Fond sitzen muss, ist ziemlich gestraft, denn die Raumverhältnisse sind bescheiden. Deshalb verpasst Mercedes dem nächsten A einige zusätzliche Zentimeter, die dem Radstand zugute kommen. Davon profitieren die hinteren Plätze. Ein weiterer Aspekt betrifft die bislang schmale Kofferraumöffnung. Künftig vergrößern geteilte Rückleuchten den Zugang. Was verrät uns der Erlkönig noch? Viele Kameras in der Frontscheibe deuten darauf hin, dass die nächste A-Klasse einen großen Sprung in Richtung teilautonomes Fahren macht. Genaueres wissen wir ab Anfang 2018, wenn der W 177 offiziell vorgestellt wird.

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