Neuartige Fahrwerks-Technik von Mazda

Der japanische Autohersteller Mazda führte in den vergangenen Jahren die ,Skyactiv"-Technologien für effizientere Motoren und leichtere Fahrzeuge in seinen Autos ein. Nun folgt die dritte Stufe: das Fahrwerk. Den Anfang macht die sogenannte ,G-Vectoring Control Fahrdynamik-Regelung" mit der praktischen Abkürzung GVC, die ab sofort in Japan und ab September auch in Europa nach und nach eingeführt werden soll.

Mehr Spaß, mehr Komfort, mehr Sicherheit
Das System funktioniert wie folgt: Es passt das abgegebene Motordrehmoment je nach Lenkwinkel in geringem Maße an, so dass sich Einlenkverhalten und Fahrkomfort verbessern sollen. Die Basis dafür ist die Lenkbewegung des Fahrers, das System kontrolliert anschließend Quer- und Längsbeschleunigung des Autos. Dadurch soll in den Bereichen Traktion, Fahrzeugvertrauen und Fahrvergnügen ein Vorteil entstehen. Außerdem reduziert sich die Notwendigkeit unbewusster Lenkkorrekturen, wodurch der Fahrer weniger schnell müde wird.

Besonders im Winter wirksam
Besonders wirksam soll das GVC auf unebenen oder rutschigen Untergründen – also auch bei Schnee und Eis – sein. Dort soll sich das Handling signifikant verbessern. Generell eignen sich alle Mazda-Fahrzeuge mit Skyactiv-Motoren für die Technologie, die lediglich per Software-Update nachgerüstet werden muss. Das erste Fahrzeug, das mit dem System versehen wird, ist das Facelift des Mazda 3.

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