Fiat Qubo Facelift

Der Fiat Qubo ist der kleine Bruder des Doblò. Wie dieser (und seine bekannteren Konkurrenten Renault Kangoo, Citroën Berlingo und VW Caddy) ist er ein Hochdachkombi. Die baugleichen Brüder Citroën Nemo und Peugeot Bipper wurden inzwischen eingestellt, doch Fiat verpasst dem Auto nun ein Facelift.

Grill und Innenraum verändert
Die Designer haben den vorderen Stoßfänger, den Grill und die Hecktür neu gestaltet – die Unterschiede lassen sich am besten an unseren Bildern erkennen. Außerdem gibt es zwei neue Außenfarben sowie anders gestaltete Felgen. Innen erhalten die Instrumenten eine modifizierte Grafik. Die beiden oberen Ausstattungsversionen erhalten schwarze Pianolack-Elemente. Auch ein Infotainmentsystem mit Fünf-Zoll-Touchscreen ist bei diesen Varianten nun Serie.

So viel Kofferraum wie ein Sharan
Beim Innenraumangebot – der Hauptstärke eines Hochdachkombis – ändert sich nichts. Bei fünfsitziger Konfiguration und Beladung bis zur Laderaumabdeckung passen 330 Liter in den Kofferraum. Ein Tumble-System erlaubt es, die Sitze nach vorne zu ,wickeln" und sie bei Bedarf auszubauen. Durch Beladung bis unters Dach steigt dann das Volumen auf bis zu 2.500 Liter. Das ist zwar nicht so viel wie bei den größeren Verwandten à la Berlingo, aber man kann so viel mitnehmen wie mit einem (dreimal so teuren) VW Sharan. Und das bei einer Außenlänge von knapp vier Meter. Die umklappbare Beifahrersitzlehne erlaubt es auch, 2,50 Meter lange Gegenstände einzuladen.

Drei Motoren wie bisher
Bei den Motoren ändert sich nichts: Es gibt einen 77-PS-Saugbenziner und zwei 1,3-Liter-Diesel mit 80 sowie 95 PS. Der 80-PS-Diesel kann auch mit automatisiertem Schaltgetriebe bestellt werden. Eine weitere Alternative ist die Erdgasversion Natural Power mit einem 70 PS starken 1,4-Liter-Motor. Die mittlere Ausstattungslinie wurde umbenannt. So heißen die Versionen nun Pop, Lounge (bisher My Qubo) und Trekking. Dabei ist Letztere laut Fiat die Variante für Abenteurer. Für die Emotionen sollen Optikdetails wie getönte Scheiben sowie eine silberfarbene Unterfahrschutz-Attrappe vorn und hinten sorgen. Die Preise für den gelifteten Qubo beginnen bei 12.490 Euro. Dies ist der eigentliche Knaller, denn damit wird der Einstieg um 1.500 Euro günstiger. Bestellbar ist das Auto ab sofort.

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