Der Kompaktsportler bekommt im Herbst 2016 eine Modellpflege

Mit den Worten ,neu" oder ,Neuauflage" geizen Autohersteller wahrlich nicht. Oft reicht eine Modellpflege, um das Fahrzeug derart anzupreisen. So macht es nun auch Toyota mit dem GT86, dessen Überarbeitung auf der New York Auto Show (25. März bis 3. April 2016) als Weltpremiere gezeigt wird.

Frische Optik für mehr Kunden
Nötig ist die Auffrischung allemal: Seit 2012 ist der Toyota GT86 auf dem Markt, die Nachfrage in Deutschland ist sehr überschaubar. Gerade einmal 24 Fahrzeuge wurden im Februar 2016 neu zugelassen. Zum Vergleich: Vom konzeptionell ähnlichen, aber brandneuen MX-5 setzte Mazda 412 Exemplare ab. Deshalb wird der GT86 ab Herbst 2016 aufgemöbelt, vor allem optisch: Neu sind ein größerer Kühlergrill, überarbeitete Scheinwerfer und ein modifizierter Stoßfänger vorne. Am Heck erstrahlen LED-Rückleuchten, die Leichtmetallfelgen bekommen eine neue Optik.

Wertigerer Innenraum
Oft kritisiert wurde die recht billige Materialanmutung im Cockpit. Hier bessert Toyota nach: Ins Angebot rücken optional Leder-Alcantara-Sportsitze und eine mit Wildleder ummantelte Instrumententafel. Auch in den Türverkleidungen findet sich dann das Material. Alternativ werden Sitze mit Kontrastnähten in der Aufpreisliste stehen. Stets serienmäßig sind künftig Audio-Bedientasten im Lenkrad mit GT86-Logo.

Mehr Leistung – aber nur in den USA
In den USA wurde der GT86 übrigens bislang als Scion FR-S angeboten. Nach dem Aus für die lifestylige Toyota-Marke wird das ,neue" Modell dort wie in Asien und Südamerika als Toyota 86 verkauft. Auf der technischen Seite steigt beim US-Modell die Leistung des Boxermotors um fünf PS auf 205 PS, das maximale Drehmoment erhöht sich von 205 auf 211 Newtonmeter. Über eine Leistungsspritze würden sich auch deutsche GT86-Fans freuen, aber auf Nachfrage teilt Toyota mit, dass hierzulande lediglich die Federung und Dämpfung geändert werden. Zu den Preisen hält man sich mangels Informationen noch bedeckt. Gebaut wird der GT86 übrigens bei Subaru. Das Schwestermodell Subaru BRZ profitiert daher ebenfalls von der Modellpflege, die Änderungen werden aber noch nicht in New York gezeigt.

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