Neuer VW Amarok jetzt bestellbar

Der neue VW Amarok ist jetzt bestellbar. Stolz bezeichnet der Hersteller ihn als Premium-Pick-up. Als einziger Pick-up auf dem deutschen Markt wird der Wagen von einem V6-Diesel angetrieben. Dieser stammt von Audi und wurde erstmals 2014 im A6 und A7 eingesetzt. Die beim Amarok verwendete, neue Version ist besonders robust ausgelegt.

3.0 TDI in drei Versionen
Die neue Motorisierung erfüllt die Kundenwünsche nach hoher Durchzugskraft: Der alte 2.0 TDI bot maximal 420 Newtonmeter, der V6 TDI liefert dagegen 550 Newtonmeter, also 130 Newtonmeter mehr. Auch bei der Leistung sattelt der neue Motor drauf. Bisher war schon bei 179 PS Schluss, jetzt reicht das Spektrum bis 224 PS. Den neuen 3.0 TDI gibt es in drei Versionen: 163 PS und 450 Newtonmeter, 204 PS und 500 Newtonmeter sowie 224 PS und 550 Newtonmeter. Noch mehr Power kommt mit der Overboost-Funktion, mit der sich die Leistung kurzzeitig um bis zu 20 PS erhöht. Auch erfüllt der neue Motor nun endlich die Euro-6-Abgasnorm.

Lang ausgelegter höchster Gang
Wie bisher werden drei Antriebe angeboten: Heckantrieb, zuschaltbarer Allradantrieb mit Klauenkupplung und permanenter Allradantrieb mit Torsendifferenzial. Für besonders schwierige Passagen gibt es eine Geländereduktion für die Sechsgang-Schaltung. Die lang ausgelegten höchsten Gänge der Sechsgang-Schaltung und der Achtgang-Automatik senken bei schneller Fahrt die Drehzahlen – mit Vorteilen für Geräuschniveau und Verbrauch. Der Normverbrauch der 224-PS-Topversion mit Achtgang-Automatik liegt bei 7,8 Liter je 100 Kilometer.

Anfangs nur als Doppelkabine
Zumindest zum Anfang wird lediglich die 5,25 Meter lange viertürige Doppelkabinen-Version angeboten. Die Ladefläche misst hier 1,55 mal 1,62 Meter. Die maximale Nutzlast beträgt eine Tonne und man kann bis zu 3,5 Tonnen schwere Anhänger ziehen. Die Ausstattungen heißen Trendline, Comfortline, Highline und Aventura. Schon bei Trendline gehören sechs Airbags und die von anderen VW-Modellen bekannte Multikollisionsbremse gegen Folgekollisionen zur Ausstattung. Standard sind auch 16-Zoll-Stahlfelgen, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung und elektrisch einstell- sowie beheizbare Außenspiegel. Die Grundversion besitzt das Infotainmentsystem ,Composition Audio" (mit 5,0-Zoll-Schwarzweißdisplay, SD-Kartenslot und USB- sowie Aux-in-Anschluss). Ansonsten werden ,Composition Media" (6,3-Zoll-Farbdisplay mit Gestensteuerung, Sprachsteuerung und Smartphone-Anbindung) und ,Discover Media" (mit Navi und DAB+) angeboten.

Nobel ausgestatteter Aventura
Zum Launch gibt es für kurze Zeit das Modell Aventura. Es ist mit 20-Zoll-Felgen, Parkpiepsern vorn und hinten, Rückfahrkamera, elektrisch verstellbaren Nappaleder-Ergonomiesitzen, Schaltwippen, Edelstahlpedalen, dem Infotainmentsystem Discover Media, Xenonscheinwerfern und LED-Tagfahrlicht ausgestattet. Serienmäßig verlängert eine lackierte ,Sportsbar" die Passagierkabine, optional gibt es stattdessen einen Überrollbügel oder eine ,Stylingbar". Außer in den zwölf normalen Lackierungen ist der Aventura auch in mattem Grau oder Blau erhältlich.

Zunächst nur der Topmotor verfügbar
Zum Start steht nur die 224-PS-Topmotorisierung als Aventura oder Highline zur Verfügung. Bestellbar sind diese Versionen ab sofort, Ende September 2016 stehen sie dann beim Händler. Der Aventura mit Allradantrieb und Automatik kostet 55.370 Euro, die entsprechende Highline-Version 49.742 Euro. Die Basisversion Trendline mit Heckantrieb, Doppelkabine und 163 PS ist ab Frühjahr 2017 erhältlich und kostet dann 30.607 Euro.

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