Renault mit vielen Autos auf Schloss Dyck

Vom 5. bis zum 7. August 2016 treffen sich Freunde historischer Automobile wieder auf dem malerischen Schloss Dyck zu einer Art ,Deutschem Goodwood". Viele Hersteller sind mit von der Partie – so auch Renault. Die Franzosen bringen einige Schätze aus ihrer erfolgreichen Motorsport-Vergangenheit mit. Ein bestimmtes modernes Fahrzeug dürfte aber alle anderen Exponate überstrahlen.

Los geht's im Jahr 1906
Das älteste Fahrzeug des Renault-Aufgebots ist der Typ AK von 1906. Mit diesem Auto gewann Renault den ersten je ausgerichteten Grand Prix. Das Rennen in Le Mans ging damals über 1.248 Kilometer, wofür der Typ AK gute zwölf Stunden benötigte. Unter der ,Haube" steckt ein 13-Liter-Vierzylinder mit 90 PS. Für heutige Verhältnisse erscheint das sehr schwach, 1906 reichte es für einen Vorsprung von 32 Minuten auf den Zweitplatzierten.

Kundensport anno 1907
Aus dem Jahr 1907 stammt die Renault Agatha, die auf dem Typ AK basiert und das erste Kundensport-Rennauto der Geschichte ist. Das Auto fuhr diverse Rennen in Amerika und wurde dazu mit einem 7,2-Liter-Motor mit 42 PS ausgestattet. Elf Exemplare wurden jemals gebaut.

Im Rausch der Geschwindigkeit
19 Jahre nach der Agatha holte der 40CV einen Geschwindigkeitsweltrekord nach Frankreich. In 24 Stunden fuhr der Monoposto mit windschlüpfriger Karosse 4.167 Kilometer mit einem Schnitt von rund 174 km/h. Einen weiteren Rekord konnte Renault mit dem Nervasport erzielen, der 1934 eine Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h erreichte. Der Reihenachtzylinder leistete 108 PS und die Karosserie wurde von einem Spezialisten für Rennflugzeuge entworfen.

Alpine-Premiere auf Schloss Dyck
Neben den historischen Rennfahrzeugen bringt Renault noch sechs weitere Autos nach Schloss Dyck. Im Mittelpunkt steht dabei das Konzeptfahrzeug Alpine Vision Concept, das zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sein wird. Der Ausblick auf die nächste Alpine hat schon auf der ganzen Welt viele Fans gefunden und begeistert immer wieder mit dem coolen Retro-Design. Passend dazu können die Besucher die komplette Alpine Modellpalette inklusive A106, A110, A310, V6 Turbo und A610 bestaunen. Letzterer wurde 1994 eingestellt. Zeit also, dass die neue Alpine 2017 endlich auf den Markt kommt.

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