VW e-Up: Facelift-Modell nun bestellbar

Der geliftete VW Up mit Benzinmotor ist seit Juni 2016 bestellbar. Ab sofort kann man nun auch die Elektroversion ordern. Neben der veränderten Optik – am leichtesten erkennbar an der neuen Form des vorderen Stoßfängers – bietet das Elektroauto eine umfangreichere Serienausstattung zum gleichen Preis wie bisher. Dennoch ist das Auto nichts für Sparfüchse – dazu später mehr.

Mehr Serienausstattung als bisher
Die Serienausstattung umfasst wie bisher eine Klimaautomatik, eine beheizbare Frontscheibe, ein Lederlenkrad und die City-Notbremsfunktion. Neu dazu kommen nun ein Regensensor, die Coming home/Leaving home-Funktion für das Licht, das Radio ,Composition Phone" mit Telefon-Freisprecheinrichtung und die Smartphone-Integration ,Maps + More Dock". Hierbei wird das Handy einfach über der Mittelkonsole eingeklinkt und via Bluetooth mit dem Auto gekoppelt – so kann das Smartphone als Navi und Bordcomputer genutzt werden. Trotz der umfangreicheren Ausstattung ist der e-Up nicht teurer geworden, es gibt ihn ab 26.900 Euro. Außerdem gibt es drei neue Außenfarben. Laut VW-Konfigurator hat man die Wahl zwischen Hellblau (ohne Aufpreis), der Sonderfarbe pure white (175 Euro), Metallic-Tönen in Silber, Weiß sowie Gelb (je 465 Euro) und Schwarz mit Perleffekt (ebenfalls 465 Euro).

Fast dreimal so teuer wie ein normaler Up
Angetrieben wird der Cityflitzer nach wie vor von einem 60 Kilowatt (82 PS) und 210 Newtonmeter starken Elektromotor. Damit beschleunigt das Auto in 13,0 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Die im Wagenboden integrierte Lithium-Ionen-Batterie speichert 18,7 Kilowattstunden, was für bis zu 160 Kilometer reichen soll. Der Verbrauch von 11,7 Kilowattstunden je 100 Kilometer entspricht Fahrkosten von circa drei Euro auf 100 Kilometer – das ist nur rund die Hälfte der Kosten von einem Up mit Benzinmotor.

Kein Modell für Sparfüchse – trotz Elektroprämie
Käufer profitieren zudem von den 4.000 Euro Umweltbonus für Elektrofahrzeuge. 2.000 Euro müssen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden. Da Volkswagen seinen Anteil von 2.000 Euro auf den Nettokaufpreis gewährt, ergibt sich sogar ein Preisvorteil von 4.380 Euro. Das eingerechnet, reduziert sich der Basispreis auf 22.520 Euro – immer noch etwa das Doppelte von dem, was ein Benzinmodell kostet. Oder anders gerechnet: Die rund 10.000 Euro Aufpreis amortisieren sich bei drei Euro Fahrtkosten-Ersparnis je 100 Kilometer erst nach über 300.000 Kilometern. Geld sparen kann man mit dem Elektro-Up also kaum, Elektroprämie und erweiterte Ausstattung hin oder her.

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