Facelift für Citroën C4 L und C4 Sedan

Citroën verstärkt seine Offensive außerhalb Europas und führt neue Versionen des C4 L in China und des C4 Sedan in Russland ein. Die Verkaufszahlen sind vor allem in China wesentlich höher als etwa die Stückzahlen des C4 in Deutschland, wo im Jahr 2015 gerade mal 12.384 Stück abgesetzt werden konnten.

Neue Version des C4 L in China
Ein ausgesprochenes Erfolgsmodell ist der C4 L in China: Seit der Markteinführung im Jahr 2013 wurden rund 170.000 Stück verkauft. Ende Juli 2016 wurde nun eine neue Version von dem in Wuhan produzierten Auto eingeführt. Die Scheinwerfer sehen künftig ähnlich aus wie bei der China-Version des (in Europa längst ausgelaufenen) C6. Am Heck gibt es leicht modifizierte Rückleuchten, außerdem soll das Cockpit übersichtlicher geworden sein. Der C4 L wird in China zu Preisen ab 134.900 Yuan (umgerechnet etwa 18.000 Euro) angeboten, wahlweise mit 1,2- oder 1,6-Liter-Turbobenziner.

C4 Sedan für den russischen Markt
Ganz ähnlich wie das China-Modell sieht der entsprechende Wagen für Russland aus. Der Citroën C4 Sedan wird etwa 150 Kilometer südwestlich von Moskau in Kaluga produziert. Auch dieses Modell wurde 2013 eingeführt, die Verkaufszahlen sind aber weniger beeindruckend: Rund 23.000 Fahrzeuge wurden bisher verkauft. Die Neuauflage wird im September 2016 eingeführt, im Anschluss an die Moskow Motor Show (24. August bis 4. September 2016). Neu sind auch hier die Front mit neuen Scheinwerfern sowie die Rückleuchten. Den C4 Sedan gibt es in Russland ab 879.000 Rubel, umgerechnet etwa 12.000 Euro. Hier werden Saugbenziner mit 115 und 120 PS sowie ein 150-PS-Turbobenziner angeboten.

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