Hersteller bringt V12 Vantage S mit Schaltgetriebe

Was macht einen Sportwagen zu einem puren Sportwagen? Wenig Dämmung, niedriges Gewicht, kaum Komfort? Alles richtig, doch für viele Enthusiasten steht vor allem eine Sache ganz groß auf dem Ausstattungswunschzettel: ein manuelles Schaltgetriebe. Aston Martin hat nun die Gebete der Fans des dritten Pedals erhört und bringt den V12 Vantage S mit der Option auf eine manuelle Gangbox.

Mit manueller Siebengang-Box
Das neue Getriebe hat sieben Gänge. Dabei liegt der erste Gang der sogenannten Dog-Leg-Box ganz links unten unter dem Rückwärtsgang. So wird sichergestellt, dass die Gänge, die besonders häufig genutzt werden in dem doppelten H-Muster in der Mitte liegen und so möglichst schnell erreichbar sind. Wenn Ihnen das allerdings zu viel Purismus ist, können Sie weiterhin auf das automatisierte Siebengang-Sportshift-Getriebe zurückgreifen. Beide Varianten lassen den 573 PS starken V12 Vantage S in 3,9 Sekunden auf Tempo 100 sprinten. Schluss ist jeweils bei einer Höchstgeschwindigkeit von 328 km/h.

Preise zur Markteinführung noch unbekannt
Die ersten Auslieferungen des analogen Aston Martin V12 Vantage sollen im dritten Quartal des Jahres 2016 beginnen. Zu Preisen hat sich der Hersteller bislang noch nicht geäußert. Das Coupé mit automatisierter Gangbox startet derzeit noch bei 181.295 Euro, der Roadster bei 193.295 Euro.

Neues Sport-Plus-Paket
Außerdem neu für das Modelljahr 2017: ein Sport-Plus-Paket. Es sorgt für Änderungen beim Ex- und Interieur. So setzt es beispielsweise gezielt farbliche Akzente an der Umrahmung des Kühlergrills, den Seitenschwellern, dem Diffusor, den Bremszangen oder den Außenspiegeln. Im Innenraum wird die gewählte Außenfarbe dann mit passenden Kontrastnähten aufgegriffen.

Neues Infotainment-System für alle Modelle
Eine weitere Neuerung – dieses Mal betrifft sie alle Aston-Martin-Modelle – ist ein überarbeitetes Infotainment-System. Dieses beinhaltet ein moderneres Navigationssystem mit einer intuitiveren und neu gestalteten Benutzeroberfläche sowie eine vereinfachte Smartphone-Anbindung über Apple CarPlay.

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