Neue Detailfotos vom Skoda Kodiaq

Sie sind genervt von der Salamitaktik, die manche Hersteller bei der Vorstellung neuer Modelle verfolgen? Das sollten Sie nicht. Denn kein Mensch isst eine Salami im Ganzen, auf einen Schlag. Deshalb serviert Skoda nun wieder ein paar frische Scheiben von seiner Salami, die in diesem Fall Kodiaq heißt: Neue Detailfotos zeigen, wie das SUV an ein paar mehr oder weniger entscheidenden Stellen aussieht.

Hauptsächlich viel Innen- und Kofferraum
Der Kodiaq basiert wie der Seat Ateca und der VW Tiguan auf dem Modularen Querbaukasten. Mit stattlichen 4,70 Meter Länge ist er das bislang größte Kompakt-SUV des VW-Konzerns. Entsprechend viel Platz ist im Innenraum. So gibt es den Skoda außer als Fünfsitzer auch mit sieben Plätzen. Die zweite Sitzreihe ist wie beim VW Tiguan längs verschiebbar. Der Kofferraum fasst 720 bis 2.065 Liter – Rekord in diesem Segment, ein Nissan X-Trail zum Beispiel schafft nur 550 bis 1.982 Liter. Ist der optional bestellbare Beifahrersitz mit klappbarer Lehne an Bord, passen Gegenstände bis zu 2,90 Meter Länge ins Auto. Die Optik ist gekennzeichnet durch einen breiten, aber wenig hohen Grill mit senkrechten Doppelstäben. Dazu gibt es schlitzartige Scheinwerfer, die auch mit LED-Technik bestellbar sind. Seitlich fällt die scharfe Kante über den Türgriffen auf, und auch hinten dominiert die gerade Linie.

Fünf Motoren
Fünf Motoren werden angeboten: Die beiden 2.0 TDI leisten 150 und 190 PS, auf der TSI-Seite stehen der 1.4 TSI mit 125 PS oder 150 PS sowie ein 180 PS starker 2.0 TSI mit Atkinson-Brennverfahren. Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe gibt es optional, genauso wie adaptive Dämpfer. Wichtig für jeden Skoda sind zudem die ,Simply Clever"-Lösungen. Beim Kodiaq gibt es neben dem obligatorischen Eiskratzer unter der Tankklappe unter anderem automatisch ausklappende Türkantenschutzleisten, eine beheizbare Frontscheibe und ,Schlafkopfstützen" im Fond.

Area View, Anhängerassistent und Konnektivität
Zu den verfügbaren Fahrerassistenzsystemen gehören Area View, ein System, das aus den Bildern von Umgebungskameras im Front- und Heckbereich sowie in den Außenspiegelgehäusen Ansichten zum Manövrieren erzeugt. Darunter ist eine virtuelle Draufsicht und 180-Grad-Bilder aus verschiedenen Perspektiven. Beim Rangieren hilft auch ein Anhängerassistent, der bei langsamer Rückwärtsfahrt das Lenken und Bremsen übernimmt.

Ab 25.000 Euro
Stolz ist der Hersteller auch auf die mobilen Online-Dienste von Skoda Connect. Diese teilen sich in zwei Kategorien auf: ,Infotainment Online" bringt Zusatzinformationen und Echtzeit-Stauinfos, während ,Care Connect" unter anderem nach einem Unfall einen automatischen e-Call-Notruf absetzt. Die Preise für den Kodiaq sollen bei 25.000 Euro beginnen, Marktstart ist Anfang 2017. Und wenn Sie nun endlich wissen wollen, wie das Serienmodell aussieht, dann können wir dazu dreierlei sagen: Erstens ist Vorfreude die schönste Freude, zweitens findet die Weltpremiere am 1. September 2016 in Berlin statt, gefolgt von der Messevorstellung auf dem Pariser Salon (1. bis 16 Oktober) und drittens sieht das Auto eigentlich aus wie die Studie vom Genfer Autosalon 2016.

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