Ab Herbst 2016 startet der Golf-Rivale durch

Fünf Jahre: Wo andere Autohersteller ein Facelift planen, bringt Hyundai ein komplett neues Auto. So geschieht es bald beim Hyundai i30. Auf dem Pariser Autosalon (1. bis 16. Oktober 2016) steht die dritte Generation des Kompaktwagens. Als Appetitanreger zeigen die Koreaner schon jetzt erste Bilder.

Ein Hauch von Nichts
Auf ihnen ist erkennbar, dass sich der neue Hyundai i30 bei der Formensprache am kleineren i20 orientiert. Vorne ähnelt der i30 je nach Auffassung dem Ioniq oder einem Infiniti. Viel gibt Hyundai noch nicht preis und spricht nur vom neuen ,Kaskaden-Kühlergrill". Zudem sei der neue i30 in Europa gestaltet, entwickelt und getestet worden.

Zukunft mit Turbo
Ergo bleibt uns vorerst nur übrig, Eins und Eins zusammenzuzählen. Der noch aktuelle i30 ist 4,30 Meter lang, daran wird sich nicht viel ändern, um nicht der Golf-Klasse zu entwachsen. Bei den Motoren dürfte es bei den Dieseln mit 110 und 136 PS bleiben, ein Wechsel ist aber im Benziner-Bereich sehr wahrscheinlich. Dort löst der Einliter-Turbodreizylinder mit 100 PS den gleichstarken 1,4-Liter-Sauger ab. Dessen Bruder könnte an die Stelle des 1600ers mit 135 PS rücken, obwohl der Turbo nur 120 PS leistet. Möglich macht es ein maximales Drehmoment von 172 Newtonmeter, bislang sind es 164 Newtonmeter. Ein Hybrid oder gar Plug-in-Hybrid ist unwahrscheinlich, diesen Part übernimmt der Ioniq. Bereits bestätigt ist aber ein Golf-GTI-Rivale namens i30 N. Hier wird über rund 270 PS spekuliert.

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