Leichtere Neuauflage des Briten-SUVs kommt 2017

Es gibt sie noch, die guten Dinge: Wer mehr einen Geländewagen als ein SUV sucht, schwört auf den Land Rover Discovery. Bei ihm vermischen sich eine gute Übersichtlichkeit, viel Offroad-Talent und eine riesige Anhängelast zu einem interessanten Paket. Allerdings ist das Paket ziemlich schwer, nämlich gut 2,6 Tonnen. Deshalb muss die nächste Discovery-Generation deutlich abspecken. Jetzt zeigen neue Erlkönigbilder, was Land Rover plant.

Leichtbau mit Aluminium
Um viele Kilos zu verlieren, nutzt der künftige Land Rover Discovery die Aluminium-Plattform des Range Rover und Range Rover Sport. Sie garantiert trotz aller Diät hervorragende Geländeeigenschaften. Hinsichtlich der Motoren bleibt der Kompressor-V6 mit 340 PS im Programm, neu wird der Dreiliter-Diesel mit 300 PS aus dem Jaguar XF sein. Ob es auch der vierzylindrige 180-PS-Selbstzünder aus der Ingenium-Aggregatefamilie in den Discovery schafft, ist noch offen.

Studie zeigt die Zukunft
An den Abmessungen ändert sich wenig, bislang ist der Discovery 4,83 Meter lang. Optisch kreuzt das neue Modell Elemente des Discovery Sport und des Range Rover Sport. Einen bereits sehr konkreten Ausblick gab im Jahr 2014 die siebensitzige Studie ,Discovery Vision Concept".

Die unsichtbare Motorhaube
Von ihr dürfte der für 2017 erwartete Serien-Discovery einige Technik-Highlights übernehmen. Beispiele gefällig? Für eine im Wortsinne vorausschauende Fahrweise sorgt das "Transparent Bonnet"-Head-up-Display. Dieses System eröffnet einen ungehinderten Blick auf den Boden direkt vor und unter dem Fahrzeug. Dafür werden unterhalb des Kühlergrills Kameras montiert, die ihre Bilder auf das Head-up-Display in der Windschutzscheibe liefern. Die Motorhaube (englisch: bonnet) erscheint so praktisch transparent. Das "Laser Terrain Scanning" arbeitet mit Infrarot-Laserstrahlen, die von den Nebelscheinwerfern ausgestrahlt werden. Die Laser scannen ununterbrochen den Untergrund und erzeugen auf diese Weise eine Reliefkarte, die auf dem hochauflösenden Display in der Instrumententafel erscheint.

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