Studie Escala Concept in Pebble Beach

Cadillac präsentiert auf dem Pebble Beach Concours d`Elegance das Escala Concept, eine Vorschau auf die zukünftige Designausrichtung der Marke. Die Amerikaner stellen die über fünf Meter lange Limousine als ,ausdrucksvolleren und geräumigeren Begleiter für den vor kurzem eingeführten CT6" vor.

Abkehr von den vertikalen Scheinwerfern?
Mit 5,34 Meter ist der Escala noch einmal etwa 15 Zentimeter länger als der riesige CT6. Er eignet sich laut Cadillac sowohl als Fahrerauto wie auch als Chauffeurslimousine. Ungewöhnlich für eine Oberklasselimousine ist das Fließheck mit der großen Heckklappe. Zu den neuen Designelementen, die in die Serie einfließen sollen, gehört ein neuer Look der Scheinwerfer. Seit 1948 war das vertikale Design der Leuchten markentypisch. Cadillac spricht bei dem neuen Lichtdesign von einer Neuinterpretation dieses Themas. Doch werden bei der Studie je ein horizontales und ein diagonales Element kombiniert. Dabei werden schmale organische Leuchtdioden (OLEDs) eingesetzt, die ein angriffslustiges Aussehen kreieren. Der Grill wies noch beim CT6 horizontale Lamellen auf. Die Studie dagegen hat stattdessen ein feines Wabengitter. Vertrauter muten die 22-Zoll-Räder mit doppelten Radspeichen an – der CT6 rollt auf ähnlichen Rädern.

Eine Zone für die Technik, eine für Entspannung
Innen ist der Escala gewissermaßen eine gespaltene Persönlichkeit. Es gibt zwei deutlich unterscheidbare Zonen: Der vordere Bereich konzentriert sich auf moderne Technologie, während der hintere für Entspannung sorgt. Der Fahrer sieht auf drei OLED-Bildschirme. Die Rückseite der dünnen Displays ist mit handgenähtem Leder bezogen, das einen eingeprägtem Cadillac-Schriftzug aufweist. Die Konnektivitätsfunktionen können über Tasten, aber auch per Sprach- und Gestensteuerung bedient werden. Im Fond gibt es viel Beinraum und ausfahrbare Displays, auf denen man sich Videos ansehen kann – damit der Spaß auch hinten nicht zu kurz kommt.

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