Lamborghini öffnet den Centenario

Der Lamborghini Centenario anlässlich des hundertsten Geburtstags von Ferruccio Lamborghini im Frühjahr 2016 war ein voller Erfolg: Alle 20 Exemplare waren sofort vergriffen. Nun zeigten die Italiener auf der Veranstaltung ,The Quail" im Rahmen der ,Monterey Car Week" in Südkalifornien die passende Roadster-Variante des Centenario: noch schöner, noch teurer, genauso selten.

Carbon und clevere Luftführung
,Der Centenario Roadster vereint die anspruchsvolle Technologie des Coupés mit der Freiheit und dem Fahrgenuss eines offenen Supersportwagens", kommentiert Stefano Domenicali, Chef von Automobili Lamborghini. Monocoque und Karosserie sind komplett aus Carbon gefertigt, das in den USA gezeigte Modell trägt die Roadster-Sonderfarbe ,Argento Centenario" – einen matten Silberton. Für die offene Variante des Centenario wurden spezielle Kanäle hinter den Kopfstützen angebracht, die für einen gleichmäßigen Luftstrom über dem Cockpit sorgen sollen. Außerdem kann so der Druck auf den ausfahrbaren Heckspoiler erhöht werden. Ansonsten trägt der Roadster die gleiche außergewöhnliche Karosse wie auch das Coupé – inklusive den auffälligen LED-Rückleuchten im Y-Design.

770 PS, V12, 350 km/h
Direkt hinter der Fahrgastzelle sitzt ein 6,5-Liter-V12-Monster mit 770 PS. Das Triebwerk schießt den Centenario Roadster dank der Hilfe eines permanenten Allradantriebs in nur 2,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, Schluss ist erst bei über 350 km/h. Ob das alles allerdings mit einem Cabrio noch so lustig ist, wagen wir einfach mal zu bezweifeln.

Komplett ausverkauft
Der in Kalifornien präsentierte Roadster war innen mit hellbraunem Alcantara ,Terra di California" ausgestattet. Dank dem Personalisierungsprogramm ,Ad Personam" können Lamborghini-Kunden allerdings jeden Quadratzentimeter ihres Centenario selbst individualisieren – vorausgesetzt natürlich, sie gehören zu den 20 glücklichen Käufern der offenen Monster. Mehr wird es nämlich – wie auch schon beim Coupé – nicht geben. Ach ja: Ausverkauft sind die 20 Fahrzeuge auch bereits. Und das bei einem Startpreis von rund 2,4 Millionen Euro. Mamma mia!

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