Schicke SUV-Studie XCode debütiert in Moskau

Es ist gewissermaßen die russische IAA: Auf der ,Moscow International Motor Show" (MIMS) vom 24. August bis zum 4. September 2016 setzt sich der größte einheimische Hersteller besonders in Szene. Lada prunkt mit 19 Fahrzeugen auf dem Stand, darunter sechs Studien. Am bemerkenswertesten ist zweifelsohne der XCode Concept.

SUV mit Renault-Technik und Volvo-Charme
Bei dem XCode handelt es sich um ein sehr ansehnliches SUV auf Basis des Nissan Juke und Dacia Duster. Kein Wunder, ist doch Renault-Nissan der Mehrheitseigner von AvtoVAZ, dem Konzern hinter der Marke Lada. Wie schon die Limousine Vesta und das 15 Zentimeter kürzere SUV Xray bekommt auch der 4,30 Meter lange XCode passend zum Namen eine markante X-Prägung in den Seiten. Beim Blick auf das Heck zeigt sich die Vergangenheit von Lada-Chefdesigner Steve Mattin, der einst für Volvo arbeitete. Zu technischen Details des XCode äußert man sich nicht, es wird nur von der möglichen Verwendung eines Turbomotors und eines Allradantriebs gesprochen. Auch eine Telematik-Plattform namens ,Lada Connect" wird erwähnt, mit deren Unterstützung die Fahrzeugsysteme per Smartphone eingestellt werden können.

Rustikales Trio
Mit von der Partie sind in Moskau drei ,Cross Concept"-Studien. Eine davon ist eine höher gelegte Vesta Limousine, mit der Lada die Stufenheck-liebende russische Kundschaft ansprechen will. Zugleich wäre solch ein Fahrzeug ideal für die oft schlechten Straßen auf dem Land. Indes hat man nach eigener Aussage auch den Weltmarkt im Blick. Letzterer wartet bereits gespannt auf den 4,16 Meter langen Xray, der Anfang 2016 in Russland auf den Markt kam. Als ,Cross Concept" gibt es für das SUV noch mehr Plastikbeplankung rundum. Abgerundet wird das Trio schließlich durch einen Kombi, den Vesta SW Cross Concept.

Es lebe der Sport
Sportmodelle von Lada? Das mag für manchen sehr unglaubwürdig klingen. Allerdings fährt Lada nicht nur in Russland Rennen, sondern war auch lange in der WTCC-Tourenwagenserie aktiv. Ergo zeigt man in Moskau zwei sportliche Studien, einen Vesta mit Tieferlegung und einen auf rund 150 PS getunten Xray.

Erdgas-Vesta und 4x4-Pickup
Abgerundet wird das Moskau-Programm von Lada durch vier Serienfahrzeuge. Der Vesta CNG mit Erdgasantrieb soll russische Taxifahrer glücklich machen, während sich der Vesta Signature an patriotische Bürgermeister richtet. Für sie gibt es im Fond 20 Zentimeter mehr und zwei Einzelsitze mit Armlehnen. Interessanter für deutsche Lada-Liebhaber ist der Vesta 1.8 mit 122-PS-Benziner und einem gemeinsam mit ZF entwickelten automatisierten Schaltgetriebe. In der Exclusive-Version prunkt der Vesta (der noch 2016 zu uns kommen soll) mit Alcantara, Leder und Chrom. Deutlich rustikaler tritt hingegen der 4x4 Pick-up Hunter auf. Für den Pick-up-Umbau des als Niva besser bekannten Fahrzeugs wurde das Chassis modernisiert, gleichzeitig gibt es mehr Ausrüstung für Jäger.

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