Das ist neu beim Range Rover Evoque 2017

Erfolgstyp, Schönheitskönig, so viel Style, dass man es kaum aushält – der Range Rover Evoque wird mit Superlativen noch immer überschüttet. Und mit über 520.000 verkauften Exemplaren ist er für Land Rover quasi der Glücksfall schlechthin. Allerdings hat er nun auch schon wieder fünf Jahre auf dem schneidigen Buckel (wo rennt die Zeit nur hin?). Da ein halbwegs großes Facelift aber erst vor gut einem Jahr auf das kompakte SUV herunterprasselte, beschränken sich die Modellpflegemaßnahmen für den Range Rover Evoque 2017 auf Kleinigkeiten. Auf sehr kleine Kleinigkeiten, um genau zu sein.

Infotainment-Auffrischung
Um in den Genuss der wichtigsten Evoque-Neuerung zu kommen, empfiehlt sich ein Blick ins Interieur. Dort thront nun mittig – so man denn seinen Geldbeutel weit genug geöffnet hat – das neue 10,2-Zoll-Infotainmentsystem namens ,InControl Touch Pro". Im kürzlich vorgestellten Evoque Cabrio konnte man es bereits sehen, nun ist es optional in allen Evoques verfügbar. Wer die ,Güte" des alten Jaguar-Land-Rover-Infotainments vor Augen hat, wird die Neuerung für eine sehr gute Idee halten. Alle anderen sollten das auch tun, denn InControl Touch Pro verfügt im Bestfall über eine 60-Gigabyte-Festplatte, lässt sich wie ein Smartphone komplett per Touchgesten bedienen und hat sogar einen Wifi-Hotspot an Bord. Außerdem eignet es sich ziemlich gut dazu, eine weitere Evoque-Neuheit anzuzeigen. Ab dem kommenden Modelljahr verfügt das Trend-SUV nämlich über eine 360-Grad-Einparkhilfe.

Vier neue Farben
Der Rest des Evoque-Facelifts bezieht sich auf optische Kosmetik. Es gibt vier neue Lackfarben sowie neue Anstriche für Kühlergrille, Luftauslässe und Embleme. Desweiteren hält das sogenannte ,Graphite-Designpaket" Einzug. Es bietet unter anderem graue 20-Zöller, schwarze Karosserieelemente und abgedunkelte Leuchten. Der Range Rover Evoque Jahrgang 2017 hat seinen Marktstart im August 2016.

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