Designstudie Infiniti QX Sport Inspiration in Peking vorgestellt

SUVs sind derzeit sehr angesagt, doch der Trend scheint weg von den eher plumpen, reinen SUVs und hin zum Crossover zu gehen. Infiniti gehört in diesem Bereich zu den Vorreitern, schon der 2003 gestartete Infiniti FX war eine Kreuzung aus SUV und Coupé. Nun zeigt die Nobelmarke von Nissan auf der Beijing Motor Show (Auto China 2016, 29. April bis 4. Mai 2016) die Studie QX Sport Inspiration.

QX50-Nachfolger?
Das Auto soll die Vision eines Premium-Midsize-SUVs sein und Hinweise auf Design, Layout und Technik künftiger QX-Modelle geben. Mit 4,60 Meter Länge könnte es sich um den Nachfolger des QX50 handeln. Einen QX40 bräuchte es dann eigentlich kaum noch, denn der QX30 ist bereits 4,43 Meter lang. Der Radstand der nun präsentierten Studie fällt mit 2,80 Meter üppig aus, dementsprechend kurz sind die Überhänge. Die Bodenfreiheit beträgt stolze 23 Zentimeter und der Wagen ist 1,65 Meter hoch.

Elegant, aber mit Muskulatur
Das Design kombiniert eine elegante Grundform mit muskelartigen Rundungen an der Seite – so, als könnte sich das Auto nicht entscheiden, ob es durch Ästhetik oder Kraft beeindrucken möchte. Die Dachlinie fällt nach hinten deutlich ab, die D-Säule hat die markentypische Form eines zunehmenden Mondes. Vorne besitzt das Auto den markentypischen Grill. Die Scheinwerfer sind schärfer geschnitten als beim QX30, genauso wie die Rückleuchten. Wie bei so vielen Designstudien hat auch der neue Infiniti nach hinten gerichtete Kameras statt Außenspiegel. Beim Einsteigen hilft eine Trittstufe an den Schwellern.

Futuristisches Cockpit
Das Cockpit sieht eher futuristisch aus. Fließende Formen sowie schwarzes und weißes Leder dominieren. Eine hohe Mittelkonsole trennt Fahrer und Beifahrer, die auf sportlich wirkenden Sitzen Platz nehmen. Die Gestaltung ist fahrerorientiert. Das Lenkrad ist unten stark abgeflacht, dahinter sieht man ein Instrumentendisplay. Ein weiterer Monitor im Design eines Tablets ist oben auf dem Armaturenbrett zwischen den beiden Frontinsassen positioniert. Im Fond haben zwei Personen Platz, optional drei. Über den Insassen spannt sich ein getöntes Panoramaglasfenster. Zur Motorisierung, zum Antrieb und zu den Chancen für ein Serienmodell sagt Infiniti noch nichts.

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