Jaguar bringt Chauffeurslimousine XFL nach China

Auf der Auto China, die vom 25. April bis zum 4. Mai 2016 in Peking stattfindet, stellt Jaguar den speziell für den chinesischen Markt zugeschnittenen XFL vor. Basierend auf dem seit Herbst 2015 erhältlichen XF stellt der XFL eine Premium-Chauffeurslimousine dar.

Luxus-Features
Durch den um 14 Zentimer auf nun 3,10 Meter verlängerten Radstand können die Passagiere im Fond von 11,6 Zentimeter mehr Knie- und und 15,7 Zentimeter mehr Beinfreiheit profitieren. Für die chinesische Kundschaft wurde bei Türgriffen und Seitenschwellern mehr Chrom verwendet. Außerdem sind die Endrohre nun bündig zur Heckstoßstange. Ein vergrößertes Panoramadach flutet den Innenraum auf Wunsch mit Licht. Für eine ausreichende Privatsphäre sorgen elektrische Rollos für das Dach, die Seiten- sowie die Heckscheibe. Von der erstmals in einem Jaguar verbauten Ionisierung der Innenraum-Luft dürften vor allem Allergiker profitieren.

Komfortabler Fond
Im Fond geht es mit beheiz- und kühlbaren Sitzen sehr komfortabel zu. Auch eine Massagefunktion ist an Bord. In den Vordersitzen sind Klapptische und Bildschirme integriert. Auf den Acht-Zoll-Displays können verschiedene Infotainment-Angebote aufgerufen werden. Der Ton wird über kabellose Kopfhörer auf die Ohren der Passagiere gebracht. Neu ist auch die sogenannte ,Clear Exit Detection". Dabei wird ein Passagier, der auf der vom Bordstein abgewandten Fahrzeugseite aussteigen will, mit einem akustischen Signal gewarnt, wenn sich von hinten ein Fahrzeug gefährlich nähern sollte.

Drei Motoren mit bis zu 300 PS
Der XFL wird in China mit drei Benzinmotoren ausgeliefert, die zwischen 200 und 300 PS leisten. Das Top-Triebwerk ist der Kompressor-V6, der auch in Deutschland im XF erhältlich ist. Gebaut wird der XFL im Werk von Chery Jaguar Land Rover im chinesischen Changhsu. Da ausländische Hersteller in China nicht autark arbeiten dürfen, ist Jaguar Land Rover ein Joint Venture mit Chery eingegangen. Der XFL ist der erste Jaguar, der in China gebaut wird. Damit können die Preise wettbewerbsfähiger gehalten werden, da die hohen Einfuhrzölle entfallen.

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