Das neue Modell punktet mit Eigenständigkeit

Der Sprinter ist tot, es lebe der Crafter! Wie bitte? Der alte VW Crafter war eine gemeinsame Entwicklung mit Mercedes und daher ein enger Verwandter des Sprinter. Doch bei der Neuauflage hörte die Freundschaft auf: Ein komplett eigenständiges Modell des Transporters soll dem Platzhirsch Sprinter Marktanteile abjagen. Vor der Premiere des in Polen gebauten neuen Crafter auf der Nutzfahrzeug-IAA im September 2016 gibt es nun neue Informationen.

Drei Längen, drei Dächer
Bereits bekannt ist die Tatsache, dass der neue VW Crafter einen überraschend guten cW-Wert von 0,33 aufweist. Im Rahmen der Entwicklung wurden viele Kunden in ihrem Alltag begleitet. Ihre Wünsche will sich VW zu Eigen gemacht haben und verspricht zuverlässige Motoren, aber auch geringe Verschleiß- und Wartungskosten. Je nach Modell stehen beim Crafter bis zu drei Fahrzeuglängen zur Auswahl, bei den geschlossenen Aufbauten gibt es zudem drei unterschiedliche Dachhöhen.

Diesel mal vier
Je nach Motorisierung ist Front-, Heck- oder Allradantrieb wählbar. Im Crafter arbeitet der neue ,EA 288Nutz"-Diesel in vier verschiedenen Varianten. Los geht es bei 102 PS, es folgen 122 und 140 PS. Ganz oben rangiert ein Bi-Turbo-TDI mit 177 PS. Bei allen Aggregaten ist ein Schalt- und ein Automatikgetriebe lieferbar. Eine Premiere ist die elektromechanische Lenkung, optional sind mehrere Assistenzsysteme im Angebot, etwa zur Seitenwindkorrektur oder zum Rangieren von Anhängern. Für mehr Komfort bietet VW unter anderem LED-Scheinwerfer und einen Ausparkassistenten an.

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