Bentley bringt den extrastarken Flying Spur W12 S

Man könnte meinen, die Besitzer von Luxusautos sind wunschlos glücklich. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel und so gibt es immer Kunden, die Lust auf etwas ganz Besonderes haben. Etwa bei Bentley: Im Rahmen des Pariser Autosalons (1. bis 16. Oktober 2016) wird der Flying Spur W12 S vorgestellt.

Die dunkle Seite der Macht
Die neue Topversion des 5,30 Meter langen Flying Spur muss natürlich auch äußerlich ihren Spezialstatus zeigen. Deshalb sind der Kühler, die Fenstereinfassungen und weitere Zierelemente schwarz gehalten, ein neues Emblem an der D-Säule zeigt ein schwarzes S. Vom Flying Spur V8 S werden der Heckdiffusor und das Design des vorderen Stoßfängers übernommen. Optional kann der W12-S-Kunde im Cockpit statt klassischem Holz auch Furnierflächen aus Kohlefaser bestellen.

Schiere Kraft aus zwölf Zylindern
Was sorgt technisch für die Adelung des W12 zum S-Modell? Der Zwölfzylinder mit sechs Liter Hubraum erstarkt von 625 PS auf 635 PS, das Drehmoment steigt um 20 Newtonmeter auf jetzt 820 Newtonmeter und steht ab 2.000 Touren bereit. Damit sich diese immense Schubkraft nicht in Qualm auflöst, ist serienmäßig ein Allradantrieb an Bord. Er verteilt das Drehmoment im Verhältnis 40:60 zugunsten der Hinterachse. Eine verbesserte Abstimmung soll sensibler reagieren, gegen Aufpreis verzögern Carbon-Keramik-Bremsen. Vor dem Hintergrund, dass die Limousine rund 2,5 Tonnen wiegt, wirken die Fahrleistungen umso beeindruckender. In 4,5 Sekunden geht es auf Tempo 100, maximal schafft der Flying Spur W12 S 325 km/h, ein Plus von fünf km/h gegenüber dem normalen W12. Ende 2016 werden die ersten Exemplare ausgeliefert, der Preis dürfte bei deutlich über 200.000 Euro liegen.

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