Opel bringt eine Rocks-Variante des Karl

Gelegentlich gibt es Meldungen aus der Automobilwelt, bei denen man stutzig wird. Das meinen die doch nicht ernst? Doch, das meinen sie. So wie jetzt Opel beim Karl Rocks. Der rustikal aufgepeppte Kleinstwagen feiert Weltpremiere auf dem Pariser Autosalon (1. bis 16. Oktober 2016).

Wenn ich groß bin, werde ich ein SUV
Opel spart beim Karl Rocks nicht mit blumigen Formulierungen: Ein Auto ,für die täglichen Herausforderungen des Großstadt-Dschungels" sei der ,abenteuerlustige Bruder" des normalen Karl. Sie können den Cityflitzer also getrost auch Safari-Karl oder Kongo-Karl nennen. Spaß beiseite, was hat der Wagen wirklich auf der Pfanne? Zweifelsohne eine besondere Optik mit silberner Dachreling, Stoßfängern mit mehr unlackiertem Kunststoff und Unterfahrschutz-Elementen sowie 15-Zoll-Alufelgen in Bicolor-Optik.

Kerniger Kleinwagen
Ein Hauptargument für den Opel Karl Rocks ist seine um knapp zwei Zentimeter gewachsene Bodenfreiheit. Die Inneneinrichtung unterscheidet sich ebenso vom Standard-Karl, etwa durch Sitzpolster im Honigwaben-Design oder Hochglanz-Dekor in der Mittelkonsole. Ein Radio ist serienmäßig, optional ist das ,IntelliLink"-System orderbar, welches Smartphones integriert. Unverändert bleiben das Kofferraumvolumen von 206 bis 1.013 Liter und der 75 PS starke Benziner. Zum Preis des kernigen Karl äußert sich Opel noch nicht.

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