Reifen-Entwicklung bei Dunlop

Die Nürburgring-Nordschleife mit all ihren verschiedenen Belägen, Kuppen und Senken stellt weltweit die absolute Maximalbelastung für einen Reifen dar. Klar, dass der Reifenhersteller Dunlop die ,Grüne Hölle" als bevorzugtes Testareal für seine sportlichen Pneus nutzt. Besonderen Wert legt das Team aus Hanau dabei auf die Entwicklung im harten Renneinsatz. Schon 17 Mal konnte ein Dunlop-bereiftes Fahrzeug das legendäre 24-Stunden- Rennen in der Eifel für sich entscheiden.

Entwicklung auf der Rennstrecke
Im Jahr 2016 unterstützt Dunlop mehrere Teams bei der spektakulären Hatz zweimal rund um die Uhr. 6 500 Rennreifen werden dazu ins Fahrerlager unterhalb der berühmten Nürburg gebracht. Die Marke mit dem charakteristischen gelb-schwarzen Farbdesign setzt dabei nicht nur auf einen ordentlichen Marketingeffekt, sondern auch auf wertvolle Erkenntnisse für die Entwicklung von sportlichen Straßenreifen. Denn auch, wenn die Anforderungen an Renn- und Straßenreifen teilweise deutliche Unterschiede aufweisen, ist der Motorsport ein wichtiges Testfeld.

Sport Maxx Race als sportliches Bindeglied
Bestes Beispiel für den gelungenen Technologie-Transfer von der Strecke auf die Straße ist der Dunlop Sport Maxx Race. Der Supersportreifen schafft durch sein besonderes Profil-Design eine sehr große Aufstandsfläche und dadurch ein deutlich erhöhtes Gripniveau im Vergleich zu einem herkömmlichen Straßenreifen. Durch die spezielle Gummi-Mischung, die eine Balance zwischen Plastizität und Elastizität schafft und durch die drei Reifenzonen, die für Grip, Drainage und Laufleistung verantwortlich sind, ist der Sport Maxx Race bei Dunlop das Bindeglied zwischen Straße und Rennstrecke.

Erfolg im Motorsport
Den Beweis für die hervorragende Arbeit der Dunlop-Ingenieure erbrachte das Team Phoenix-Racing bei den ersten beiden Läufen zur VLN-Lang­streckenmeisterschaft 2016. In dem überdurchschnittlich stark besetzten Feld der GT3-Fahrzeuge konnte die Fahrer­paarung Frank Stippler und Anders Fjordbach gleich zwei Gesamtsiege in Folge feiern – eine Serie, die ohne das ,Schwarze Gold made in Hanau" so nicht möglich gewesen wäre. Audi-Werks­pilot und Nordschleifen-Profi Frank Stippler: ,Der richtige Reifen ist auf der Nordschleife sehr wichtig. Nicht nur die enormen Fliehkräfte und die hohen Geschwindigkeiten machen dem Pneu zu schaffen, sondern auch verschiedene Beläge und das zurecht berüchtigte Eifelwetter – genau wie auf der Straße."

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