E-Chevrolet setzt Preisrahmen für Opel Ampera-e

Er soll zwei Hauptgründe eliminieren, die derzeit noch gegen Elektroautos sprechen: den hohen Preis und die geringe Reichweite. Die Rede ist vom Chevrolet Bolt EV, der in Europa als Opel Ampera-e auf den Markt kommt.

E-Reichweite von rund 400 Kilometer
Der Bolt EV beziehungsweise der Ampera-e hat eine elektrische Reichweite von über 400 Kilometer (laut NEFZ-Zyklus). Im EPA-Zyklus, welcher in den USA zum Einsatz kommt, errechnet sich eine Reichweite von 238 Meilen (383 Kilometer). Jetzt wurde der Preis für das US-Modell bekannt gegeben, der hierzulande auch als Orientierungshilfe für die Version von Opel dienen kann.

Mit Prämie und ohne Steuern unter 30.000 US-Dollar
Wie bereits vermutet, liegt der Preis des Chevrolet Bolt EV unter 37.500 US-Dollar. Genauer gesagt, muss man in den USA mindestens 37.495 US-Dollar für das Elektroauto löhnen, das dort noch Ende 2016 auf den Markt kommt. Zusammen mit der staatlichen Förderung von 7.500 US-Dollar auf neue E-Fahrzeuge errechnet sich ein Einstiegspreis von 29.995 US-Dollar. Hier müssen nun allerdings wieder die je nach Bundesstaat unterschiedlich anfallenden Steuern addiert werden.

Ampera-e für rund 36.000 Euro?
Was bedeutet dieser Preis für den Opel Ampera-e? Nach aktuellem Wechselkurs sind die 37.495 US-Dollar umgerechnet 33.572 Euro. Addiert man die deutsche Mehrwertsteuer von 19 Prozent landet man bei 39.950 Euro. Zieht man nun die aufgerufene Kaufprämie von 4.000 Euro ab, errechnet sich ein Einstiegspreis von 35.950 Euro. Zum Vergleich: Der günstigste BMW i3 – allerdings mit deutlich geringerer Reichweite – kostet nach Abzug der Prämie nur noch 30.950 Euro.

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