Spektakulärer RN30 von Hyundai N

BMW hat die M GmbH, Mercedes seine AMG-Sparte und Audi die quattro-Abteilung. Künftig wird auch der koreanische Hersteller Hyundai um eine Sportabteilung reicher sein. Mit dem Buchstaben ,N" versehene Modelle sollen für Performance und Motorsport stehen. Vor dem Pariser Autosalon (1. bis 16. Oktober 2016) lässt Hyundai nun einen ersten Blick auf den neuen RN30 zu, der dort vorgestellt wird.

Studie in Paris
Der RN30, der noch als Studie an der Seine stehen wird, kommt deutlich breiter und tiefer daher als sein zahmer Bruder i30. Laut Hyundai ist das Fahrzeug für ,höchstmögliche Sportlichkeit und Dynamik entwickelt und fahrwerksseitig ausgelegt". Dass die Südkoreaner sportliche Fahrzeuge entwickeln können, zeigen sie seit 2013 in der Rallye-Weltmeisterschaft WRC. Dort geht der i20 als 300-PS-Rallye-Version an den Start und fährt regelmäßig um Siege mit.

Die Motorfrage
Wie viel Leistung der neue RN30 – das erste Modell der N-Abteilung – unter der Haube haben wird, lässt sich nur erahnen. Der stärkste i30 holt aus seinem 1,6-Liter-Motor 186 PS. Um in der hart umkämpften Kompakt-Sportler-Klasse ein Wörtchen mitreden zu können, müssten die Ingenieure das Triebwerk allerdings schon auf mindestens 260 PS aufblasen.

BMW-Know-how bei Hyundai
Entwickelt werden der neue RN30 und alle folgenden N-Modelle unter der Leitung vom Ex-BMW-M-Entwicklungschef Albert Biermann. Der zeichnete in München zuletzt für die Modelle M3 und M4 verantwortlich – ein gutes Omen für alle Hyundai-Fans. Der RN30 musste sich außerdem bereits als getarnter Entwicklungsträger in der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife beweisen. Dort ist auch das Entwicklungszentrum ansässig. Der Markstart für den RN30 soll 2017 erfolgen.

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