Kompaktsportler i30 ,N" fährt beim 24-h-Rennen

Hyundai macht ernst mit seinem ersten richtigen Kompaktsportler. Und an Selbstvertrauen scheint es den Koreanern nicht zu mangeln. Anders ist das Folgende kaum zu erklären: Hyundai hat nämlich feierlich verkündet, dass sie ihren neuen Golf-GTI-Gegner namens i30 N zum 24-Stunden-Rennen am Nürburgring zitieren. Und das nicht etwa zu Show-Zwecken, das Erprobungsfahrzeug soll tatsächlich mitfahren. Zum Test. Bei einem der härtesten Ausdauer-Rennen der Welt. Nun gut.

Erste Leistungshinweise
An der Seite des i30 N starten zwei Hyundai-Sportler, die man bereits kennt. Zum einen wäre da die Rennversion des i30 Turbo, die beim letztjährigen Rennen einen Klassensieg einfuhr, zum anderen wartet der schräg-coole Veloster Turbo auf die materialmordende Ein-Tages-Schicht. Am aufregendsten ist aber sicherlich der geheimnisvolle Neuling. Der i30 N wird übrigens nicht von einer aufgebrezelten Variante des 1,6-Liter-Motors aus dem i30 Turbo angetrieben. Stattdessen kommt ein gänzlich neuer 2,0-Liter-Motor zum Einsatz, der mindestens 263 PS und 309 Newtonmeter leistet. Wie wir auf diese seltsamen Zahlen kommen? Im angefügten Clip gibt Hyundai einen Einblick in das Test-Prozedere zum neuen Aggregat. Und dieses produziert bei 6.000 Touren obige Werte, die Golf GTI, Ford Focus ST und Co. ein wenig schlucken lassen dürften.

Ernsthaft sportlich
Hyundai entwickelt bereits seit einigen Jahren an seiner neuen ,N"-Familie, die künftig eine Art koreanisches M, AMG oder RS sein soll. Dafür hat man extra ein Technik-Zentrum am Nürburgring errichtet und Albert Biermann, den Ex-Entwicklungschef der M GmbH, abgeworben. Das ,N" steht allerdings nicht für ,Nürburgring", sondern für ,Namyang" in Südkorea, wo Hyundais Haupt-Entwicklungszentrum seinen Sitz hat. Ach ja: Egal wie die 24-Stunden-Erprobungsfahrt ausgeht, wir wären sehr dankbar, wenn die Serienversion diese wunderbar absurden Radhäuser behalten könnte.

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