Großes Facelift auch für den Nissan GT-R Nismo

Kürzlich präsentierte Nissan das bisher größte Facelift für seinen klotzigen Supersportler GT-R mit deutlichen Verbesserungen beim Innenraum und der Karosseriesteifigkeit. Nun profitiert auch der Über-GT-R von der Modellpflege. Und auch wenn man das kaum glauben mag, der Nissan GT-R Nismo 2017 soll tatsächlich noch ein bisschen schneller sein.

Schneller und geschliffener
Am Motor liegt es diesmal nicht. Was soll man am überragenden 3,8-Liter-Biturbo-V6 mit seinen 600 PS und dem allseits verehrten Codenamen VR38DETT auch groß verbessern? Im Maschinenraum bleibt also alles, wie es ist. Anders sieht es dagegen bei Aerodynamik und Fahrwerk aus. An allen Seiten des Autos (auch untendrunter) gibt es neugeformte Teile, die den Abtrieb verbessern. Der Frontstoßfänger des neuen GT-R Nismo ist nun komplett aus handverlegtem Carbon. Die neuen Frontspoilerlippen sollen die Luft besser ums Fahrzeug herumleiten. Die steifere Karosse ermöglichte laut Nissan Optimierungen an Dämpfern, Federn und Stabilisatoren. Die Folge sind eine zweiprozentige Verbesserung beim Slalom und den Kurveneigenschaften. Gleichzeitig will Nissan dem Auto ein wenig seiner teils nicht mehr ganz so gesunden Härte genommen haben.

Marktstart im Dezember 2016
Käufer eines ,normalen" Nissan GT-R können ebenfalls in den Genuss des Nismo-Chassis kommen. Die Track-Pack-Version verfügt über das speziell abgestimmte Bilstein-Damptronic-Fahrwerk. All die ausgeklügelten Luftleit-Besonderheiten sowie die Tonnen an Cockpit-Alcantara bleiben aber weiterhin der Nismo-Variante vorbehalten. Der Marktstart des überarbeiteten Nissan GT-R Nismo erfolgt im Dezember 2016. Zum Preis äußern sich die Japaner bisher nicht. Das Vorfacelift-Modell lag jedoch bei gut 150.000 Euro.

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