Renault zeigt die elektrische Designstudie Trezor

Wie jedes Jahr zeigen Hersteller auf dem Pariser Autosalon (1. bis 16. Oktober 2016) nicht nur neue Modelle, Facelifts oder Ausstattungslinien, auch spektakuläre Designstudien werden aus den geheimen Entwicklungshallen gerollt und präsentiert. Auch Renault hat in diesem Jahr eine solche Studie im Gepäck, den Trezor. Was unter der klassischen Gran-Turismo-Silhouette steckt? Wir haben die Infos ...

Ein carbonhaltiger Ausblick auf die Zukunft
Wie eigentlich immer bei Zukunftsvisionen, soll auch die GT-Studie Trezor einen Ausblick auf die künftige Designsprache der Marke geben. Der Zweisitzer (dessen Chassis aus einer Carbonzelle besteht) hat eine Gesamtlänge von 4,70 Meter und einen Radstand von 2,78 Meter. Die niedrige Gesamthöhe von 1,08 Meter verweist auf den sportlichen Anspruch der Studie, genau wie die 21-Zöller vorne und die 22-Zöller hinten. Das Gewicht? 1.600 Kilogramm. Was Sie von der Optik halten, ist selbstverständlich Ihrem eigenen Geschmack überlassen, unser Highlight ist die durchgehend rot gehaltene Panoramascheibe, die nahezu einen 360-Grad-Rundumblick bietet.

Rot sehen: Zumindest im Innenraum
Einsteigen in den Trezor funktioniert nicht einfach über ordinäre Türen: Fahrzeugdach, Panoramascheibe und die Motorhaube schwingen als Einheit elektrohydraulisch nach oben. Fahrer und Beifahrer nehmen Platz, indem sie über die Seitenflanken steigen. Blickfang im Innenraum sind das in rotem Leder gehaltene Interieur und die weit nach vorne gezogene Armaturentafel aus rotem Holz. Gesteuert wird der Zukunfts-Renault mit einem rechteckig geformten Lenkrad mit drei integrierten Bildschirmen. Der großformatige Bildschirm in L-Form im Armaturenbrett soll bereits einen Ausblick auf zukünftige Anzeigetafeln der Marke erlauben. Und auch vom automatisierten Fahren ist die Rede. Renault will es ab 2020 anbieten.

Reichweite von bis zu 300 Kilometer
Angetrieben wird der Trezor elektrisch. Ein 350 PS starker Elektromotor entwickelt ein maximales Drehmoment von 380 Newtonmetern und soll den Sprint von null auf 100 km/h in weniger als vier Sekunden ermöglichen. Die maximale Reichweite soll bei 300 Kilometer liegen und dank einer Schnellladetechnik könnten die zwei Akkupacks nach rund zwei Stunden 80 Prozent der Ladekapazität zur Verfügung stellen.

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