Skoda-SUV Kodiaq als Erlkönig erwischt

Skoda kann mit dem Yeti bisher nur ein SUV vorweisen. Zu wenig, wenn man sich andere Marken ansieht, die mindestens zwei, oft auch drei verschiedene Größen offerieren – BMW hat mit X1, X3, X4, X5 und X6 sogar gleich fünf. Dagegen soll das neue SUV der Marke etwas tun. Der Kodiaq konkurriert von der Größe her mit dem VW Touareg und soll 2017 auf den Markt kommen. Unser Erlkönig-Fotograf hat einen ersten Testträger erwischt.

Erste Details erkennbar
Unter der umfangreichen Tarnung sind bereits Details wie der Kühlergrill zu erkennen. Am Heck des offensichtlich schwer beladenen Erlkönigs lassen sich Rückschlüsse auf eine niedrige Ladekante ziehen. Der Kodiaq wird auf einer modifizierten Plattform des Skoda Yeti stehen. Das neue SUV von Skoda, das es auf 4,70 Meter Länge bringt, kann bis zu sieben Personen an Bord nehmen

Kodiaq mit Plug-in-Hybrid
Ein Highlight der Vision-S-Studie von Skoda – das war der erste Ausblick auf den neuen Kodiaq aus dem Februar 2016 – ist der Plug-in-Hybridantrieb, der mit einer hohen Systemleistung beeindruckt: 225 PS beschleunigen das große SUV in 7,4 Sekunden auf 100 km/h und weiter bis zu maximal 200 km/h. Die elektrische Reichweite von 50 Kilometer entspricht dem, was auch der VW Golf GTE mit dem gleichen Antriebskonzept bietet. Ob es dieser Antrieb auch in den Kodiaq schafft, ist noch nicht sicher.

Name aus der Natur
Der Name Kodiaq nimmt Bezug auf den vor Alaska lebenden Kodiak-Braunbären. Die Endung auf ,q" ist eine Referenz an die Sprache der dort ansässigen Ureinwohner. Wir finden: eine gelungene Namensgebung für ein großes SUV.

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