Renault bringt im Herbst 2016 den starken Twingo GT

Man konnte es bereits erahnen, als Smart kürzlich den Forfour Brabus vorstellte: Jetzt kommt auch eine ähnliche starke Variante des Technik-Zwillings Renault Twingo. Sie nennt sich GT und hat einen kleinen, aber feinen Unterschied zum Brabus. Messepremiere hat der Neuling wohl auf dem Pariser Autosalon (1. bis 16. Oktober 2016).

Vulkanische Lackierung
Optisch orientiert sich der Renault Twingo GT an der Studie Twin`Run, die 2013 die Optik des neuen Twingo vorwegnahm. Äußere Erkennungszeichen des GT sind die 17-Zoll-Räder, ein zusätzlicher Lufteinlass an der linken Seite und doppelte Auspuffrohre. Hinzu kommen eine Tieferlegung und zwei Längsstreifen auf dem Dach. Besonders markant ist die exklusive GT-Farbe ,Magma Orange", im Angebot sind aber auch Grau, Schwarz und Weiß. Innen gibt es orangefarbene Dekorelemente, besondere Türeinstiegsleisten sowie Metall an den Pedalen und dem Schaltknauf.

Schalten statt schalten lassen
Damit wären wir beim Unterschied zum Smart Brabus Forfour. Während dieser ein Doppelkupplungsgetriebe verwendet, belässt es Renault bei einer manuellen Schaltung. Sie reicht für die 110 PS und 170 Newtonmeter des Twingo GT. Der Turbo-Dreizylinder mit 898 Kubik basiert auf dem 90-PS-Aggregat, geändert wurden der Ansaugtrakt und die Motorsteuerung. Die Getriebeabstufung ist ebenfalls modifiziert. Gleiches gilt für die Aufhängung und die Kalibrierung des ESP. Abgerundet wird das Paket von einer Lenkung mit variabler Übersetzung. Fahrleistungen nennt Renault noch nicht. Hier hilft ein Blick auf den Brabus-Bruder: Mit 109 PS schafft er 180 km/h und erreicht in 10,5 Sekunden Tempo 100. Aufgrund des Getriebes dürfte der Twingo GT auf unter zehn Sekunden kommen.

Start im Herbst 2016
Beim Preis rechnen wir mit klar unter 20.000 Euro. Genaueres gibt es im Herbst 2016, wenn der Twingo GT auf den Markt kommt. Sein öffentliches Debüt gibt der kleine Kraftmeier Ende Juni auf dem Festival of Speed im britischen Goodwood.

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