Die nächste Generation wird ab 2018 übersichtlicher

Sie ist unübersichtlich, nicht wirklich praktisch und ziemlich teuer. Trotzdem geht die aktuelle Mercedes A-Klasse weg wie warme Semmeln. Aber in Stuttgart weiß man natürlich um die Schwächen der Baureihe W 176. Ein frischer Erlkönig zeigt nun, dass der künftige W 177 entschärft wird.

Mehr Licht und mehr Platz
Eins steht auch beim Anblick des Prototypen fest: Die grundsätzliche Designlinie der A-Klasse wird beibehalten, schließlich ist sie einer der wesentlichen Kaufgründe. Eine Art Panzer auf der Motorhaube ist reine Tarnung, die Frontpartie fällt künftig etwas stärker ab und verliert den ,Nasenbär"-Touch. Die Seitenspiegel sitzen künftig auf den Türen, das ermöglicht größere Seitenscheiben. Sowohl die hinteren Türen als auch deren Fenster werden gestreckt. Dadurch verbessert sich nicht nur der Einstieg, sondern auch die Lichtverhältnisse im Innenraum. Apropos Innenraum: Gerade im Fond soll das Längen-Plus das bislang magere Platzangebot klar verbessern.

Premiere im Frühjahr 2018
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Heckklappe: Ihre Öffnung wird bei der künftigen A-Klasse deutlich breiter. Zurück zur Windschutzscheibe: Hier erkennt man ein breites Arsenal an Radarsensoren und Kameras. Das lässt darauf hindeuten, dass die A-Klasse mit Assistenzsystemen aus den größeren Baureihen ausgerüstet wird. Damit wird ein teilautonomes Fahren möglich. Nachprüfbar ist das ab 2018, vermutlich im Frühjahr wird der neue Baby-Benz in Genf vorgestellt.

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