Der Kleinwagen legt in allen Belangen zu

Erst vor Kurzem hat Ford den neuen Ka+ vorgestellt, einen Fünftürer von 3,93 Meter Länge. Damit rückt er dem derzeitigen Fiesta (3,97 Meter) ziemlich dicht auf den Pelz. Aber der Abstand wird sich wieder vergrößern, denn der kommende Fiesta ist bereits in Arbeit. Das zeigen jetzt frische Erlkönigbilder.

Größer in die Lücke
Auf ihnen wird deutlich, wie der Fiesta die Lücke zum 4,36 Meter langen Focus schließen will: Es gibt erkennbar mehr Radstand, der dem Innenraum zugute kommt. Wir erwarten beim neuen Fiesta eine Länge von rund 4,10 Meter. Noch offen ist, ob auf eine dreitürige Version verzichtet wird. Fest steht, dass der Fiesta eine europäische Entwicklung bleibt und nicht wie bei Ka, Ecosport und Mondeo zum Weltauto-Ableger wird. Schließlich ist er in Europa ein Bestseller für Ford, in Großbritannien ist er sogar das meistverkaufte Auto überhaupt.

Start im Frühjahr 2017
Auch deshalb wird das Design zwar etwas versachlicht, ohne aber die bisherige Linienführung in den Abfalleimer zu kippen. Beim Erlkönig fällt der Schwung am unteren Ende der Seitenfensterlinie auf. Bei den Rückleuchten erfolgt ein Wechsel auf eine horizontale Ausführung. Mit Blick auf die Leistungsspanne des neuen Ka+ verzichtet Ford beim kommenden Fiesta auf den (in Europa entwickelten) Einliter-Saugbenziner mit 65 PS, los geht es mit 80 PS. Darüber rangieren aufgeladene Dreizylinder zwischen 100 und 140 PS. Erstmals öffentlich präsentiert wird der neue Fiesta auf dem Genfer Autosalon im Frühjahr 2017.

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