Renault erleichtert Ladevorgänge mit einer App und Chipkarte

Langsam, aber sicher kommen Elektroautos in Fahrt: Die Reichweiten steigen wie im Renault Zoe auf 400 Kilometer, eine Kaufprämie der Bundesregierung erleichtert die (zugegeben noch immer recht teure) Anschaffung. Doch ein Problemkomplex bleibt: Wo ist die nächstgelegene Strom-Ladesäule und ist sie frei zugänglich? Oft müssen sich E-Auto-Fans durch einen Betreiberdschungel kämpfen. Hier hat Renault nun gemeinsam mit Bosch eine interessante Lösung entwickelt.

Tanken auf Knopfdruck
Der sogenannte ,Z.E. Pass" steht für alle Fahrer eines Renault-Elektroautos bereit und umfasst eine App sowie eine RFID-Chipkarte (Radio Frequency Identification). Zur Registrierung erstellt der Nutzer ein Konto mit Name, E-Mail-Adresse und PayPal-Account. Optional kann auch die Fahrgestellnummer hinterlegt werden, um von vergünstigten Tarifen zu profitieren. Über eine interaktive Karte in der App (Android oder iOS) kann einer von 4.000 Ladepunkten in Deutschland gewählt werden. Zudem wird damit der Ladevorgang gestartet und beendet.

Chipkarte als Alternative
Die Quittung für den getankten Strom landet automatisch im E-Mail-Postfach. Bei der Suche nach einer passenden Ladestation können die Kunden zudem nach den Kriterien Steckdosenart, Ladeleistung und maximaler Stundenpreis wählen. Auch wird angezeigt, ob eine Ladestation frei oder besetzt ist. Falls einmal das Smartphone nicht zur Hand sein sollte, ermöglicht die Verknüpfung der RFID-Chipkarte mit der App die gleichen Bezahlfunktionen. Der ,Z.E. Pass" ermöglicht es, die Ladestationen zu bewerten. Gleichzeitig kann eine Art Fahrtenbuch mit Übersicht aller Ladezeiten und Kosten geführt werden.

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