Lynk & Co. bringt den 01

Geely, der chinesische Mutterkonzern des schwedischen Autoherstellers Volvo, hat nun eine neue Automarke geschaffen, die auf den Namen ,Lynk & Co." hört. Auch ein erstes Fahrzeug zeigen die Chinesen bereits, ein pragmatisch ,01" getauftes SUV.

Gar nicht abgekupfert
Der 01 wirkt zwar auf den ersten Blick wie eine wilde Mischung aus Porsche Macan und einem Kia mit Volvo-Einflüssen, abgekupfert scheint das Design allerdings nicht zu sein. Die Optik ist modern und etwas abgedreht, passt also perfekt in die Sparte der momentan so angesagten kompakten Crossover und SUVs. Dank der Zusammenarbeit mit Volvo wird der 01 auf der gleichen Basis wie der kommende XC40 stehen, dürfte aber etwas größer ausfallen.

Modernes Cockpit
Im Cockpit des 01 setzt Lynk & Co. auf einen großen zentralen Touchscreen und eine fahrzeugeigene Internetverbindung mit dazugehöriger Cloud. Über diese soll es möglich sein, das SUV mit eigenem digitalen Schlüssel an Freunde zu verleihen, ohne den echten Schlüssel übergeben zu müssen. Auch Carsharing in der Zeit, in der das Auto nicht genutzt wird, ist so kein Problem. Lynk & Co. bietet in seinem Fahrzeug wie auch Volvo außerdem die Funktion, das Auto für Briefträger oder sonstige Dienstleister freizuschalten, um Waren direkt in den Kofferraum liefern zu lassen.

Elektrifizierte Motoren
Antriebsseitig wird der 01 mit elektrifizierten Motoren kommen, die entweder an ein Siebengang-Doppelkupplungs-Getriebe oder eine manuelle Schaltung mit sechs Gängen gekoppelt sind. Als Aggregate sind Drei- und Vierzylinder vorstellbar, die mittels Batterietechnik zum Plug-in-Hybriden werden.

Diverse Assistenten
Um mit der Konkurrenz mithalten zu können, spendieren die Chinesen dem 01 diverse Sicherheitssysteme. Unter anderem sind ein Auffahrwarner, ein Notbremsassistent, eine Fußgängererkennung, ein Abstandsregeltempomat sowie ein Spurverlassenswarner in dem neuen SUV verbaut.

Ab 2017
Der Lynk & Co. 01 soll bereits 2017 auf den europäischen Markt kommen. Einen Preis gibt es bisher nicht, es dürfte allerdings spannend werden, wie teuer – beziehungsweise günstig – die chinesische Marke das SUV herstellen kann.

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