Ein Finne rast in Schräglage mit Nokian-Reifen

Neues aus der automobilen Rubrik ,Kann man mal machen, muss man aber nicht": In Finnland wurde kürzlich der Weltrekord für das schnellste Auto auf zwei Rädern gebrochen. Bisheriger Meister der Schräglage war Göran Eliason aus Schweden. Er brachte es im Jahr 1997 auf 181,25 km/h.

BMW X6 einmal anders
Neuer Rekordhalter ist der finnische Stuntman Vesa Kivimäki. Er schnappte sich ein BMW 3er Coupé. Handelsüblich, wohlgemerkt, denn das ist eine Voraussetzung für das Guinness-Buch der Rekorde. Innerhalb einer Stunde musste Herr Kivimäki durch zwei Geschwindigkeitsmessungen fahren, das Mittel davon wurde gezählt. Die Rekordstrecke war zwei Kilometer lang und 50 Meter breit. Als neue Bestmarke stehen nun wahnwitzige 186,27 km/h zu Buche.

Pluspunkt Aramid
Die Reifen lieferte der finnische Hersteller Nokian. Und warum? Kreative Verrücktheit, das Ausprobieren neuer Dinge und das Austesten von Grenzen, sagt man bei Nokian. Welchen Nutzen hat der normale Autofahrer, der sich bevorzugt auf allen vier Rädern bewegt, von dem Weltrekord? Zum Einsatz kamen sogenannte Aramidfasern, um die Seitenwände der Reifen besonders stabil zu machen. Nützlich ist das etwa beim Bordsteinkontakt, aber auch gegenüber Einschnitten. Nokian nutzt die Aramid-Technik bereits bei seinen SUV-Winterreifen. Falls Sie also demnächst zweirädrig auf der Autobahn überholt werden, wissen Sie, woran es liegt.

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