Gumpert-Nachfolgemarke Apollo bringt 2017 neuen Supersportler

Seit die thüringische Sportwagenschmiede Gumpert im Jahr 2013 Insolvenz anmeldete, hängt der von ihr gebaute Supersportler Apollo ein wenig in der Luft. Doch schon 2014 übernahm ein chinesisches Konsortium namens Ideal Team Ventures die Firma und benannte sie in Apollo Automobil um. Auch will man ein neues Modell auf den Markt bringen, das Apollo Arrow heißen wird. Als Studie mit einem 1.000 PS starken Biturbo-V8 wurde es auf dem Genfer Autosalon 2016 enthüllt. Dieser Wagen erhält nun aber offenbar eine völlig neue Ausrichtung.

Kooperation mit Glickenhaus
Entwickelt wird der Wagen von Apollo in Kooperation mit der Scuderia Cameron Glickenhaus (SCG, das ist die Firma von Jim Glickenhaus) und der Manifattura Automobili Torino (MAT). Der Supersportwagen-Spezialist SCG wurde durch den Rennwagen SCG003C bekannt, der 2016 bei den 24 Stunden vom Nürburgring und anderen VLN-Rennen sowie beim Renntourenwagen-Event DMV GTC auf dem Hockenheimring antrat. SCG entwickelt auch das dazugehörige Straßenfahrzeug namens SCG003S (offenbar steht das S für Street, gegenüber C wie Circuit), das auf dem Genfer Autosalon 2017 vorgestellt werden soll.

Neuer Apollo mit V12-Motor ab 2017?
Erstes Ergebnis der Kooperation ist nun nicht eine sanft weiterentwickelte (Serien-)Version der 2016 in Genf gezeigten Studie, sondern ein völlig neu gestalteter Wagen, so Apollo. Wie dieser aussieht, zeigt uns der Hersteller noch nicht, doch wird statt des Biturbo-V8 ein V12-Saugmotor in ihm stecken. Das Fahrzeug mit dem Projektnamen Titan soll im Frühjahr enthüllt werden und am Goodwood Festival of Speed 2017 teilnehmen. Der Biturbo-V8 der Studie ist jedoch nicht ad acta gelegt. Er wird den Apollo Arrow S antreiben, eine Straßenversion des Apollo. Beide Modelle nutzen die Chassis-Technik, die für den SCG003C entwickelt wurde.

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