Mopar auf der SEMA 2016

Mopar zeigt auf der SEMA-Tuningmesse in Las Vegas (1. bis 4. November 2016) insgesamt 14 Fahrzeuge auf rund 1.400 Quadratmeter. Sechs Autos hat die Tuning-Abteilung des Fiat-Chrysler-Konzerns speziell für die Tuning-Messe umgebaut. Vom Familien-Van bis zum Offroad-Monster ist für jeden etwas dabei.

Dodge Shakedown Challenger
Der Dodge Challenger von 1971 wurde speziell für die SEMA-Show präpariert. So wich das Fahrgestell einem Rohrrahmen, die Karosse ist abnehmbar. Unter der Haube schlummert ein 485-PS-V8 mit Klappenauspuff. Der tiefergelegte Challenger wird von einer Brembo-Sechskolben-Anlage aus dem aktuellen Hellcat-Challenger im Zaum gehalten. Darüber stülpen sich 19- und 20-Zoll-Felgen. Die Scheinwerfer und Rücklichter stammen vom 2017er-Modell des Challenger und wurden nur geringfügig auf die klassische Silhouette angepasst. Spoiler an Front und Heck runden das Erscheinungsbild ab. Im Innenraum nehmen die Passagiere auf Sitzen aus der Dodge Viper Platz, auch das Lenkrad stammt aus diesem Sportwagen. Ein Überrollbügel sorgt für Sicherheit.

Jeep CJ66
Man nehme einen modernen Wrangler-Rahmen, setze eine historische Wrangler-Karosse darauf und stopfe das Ganze mit Mopar-Teilen voll – fertig ist der ultimative Offroad-Spaßmacher. All-Terrain-Reifen von BF-Goodrich mit Onboard-Luftdruckregelung und eine Höherlegung machen den Jeep CJ66 bereit für gröberes Gelände. Auch optisch macht der Wrangler in ,Copper Canyon" mit LED-Lampen und einer Seilwinde eine potente Figur. Innen hielten Viper-Sitze und ein Überrollkäfig Einzug.

Dodge Durango Shaker
Dem Dodge Durango verhilft Mopar mit einem großen Lufteinlass auf der Haube zum großen Auftritt. Eine Tieferlegung und 22-Zöller sorgen ebenfalls für eine signifikante Verbesserung der Optik. Eine Sechskolben-Bremse soll das SUV ordentlich verzögern. Die wirkliche Besonderheit wartet im Innenraum: Mitfahrer nehmen auf drei Reihen Dodge-Viper-Sitzen Platz. Außerdem gibt es ein abgeflachtes Sportlenkrad aus dem SRT-Programm von Dodge.

Ram Macho Power Wagon
Wie schafft man es, den Dodge Ram noch aufregender zu machen? Mopar spendiert dem Pick-up ein verschiebbares Transportgestell auf der Ladefläche, das bei Nichtbedarf einfach bis an das Führerhaus herangeschoben werden kann. Darauf lassen sich beispielsweise Surfbretter befestigen. Weiterhin gibt es eine Höherlegung, gigantische Offroad-Räder und eine Lackierung im treffenden Farbton ,Macho Mango". Eine neue Stoßstange mit Seilwinde und eine LED-Lichtanlage auf dem Dach runden das Bild ab.

Ram ProMaster Pit Stop
Den Ram ProMaster kennen wir in Deutschland als Fiat Ducato eher im harten Liefer- und Handwerker-Einsatz. Mopar verwandelt den Kastenwagen nun in eine rollende Bar. An der Seite öffnet sich eine große Klappe, die sich bis unter das Dach bewegt. Darunter klappt eine Theke heraus, im Inneren gibt es Kühlmöglichkeiten und Zapfanlagen für Getränke. Optisch rundet Mopar das Bild mit mattschwarzen 20-Zoll-Felgen und Ledersitzen im Innenraum ab.

Chrysler Pacifica Cadence
Das unauffälligste Auto auf dem Mopar-Stand dürfte der Chrylser Pacifica Cadence sein. Lediglich eine Folierung, 20-Zöller und eine Transportbefestigung auf dem Dach unterscheiden das Messe-Fahrzeug äußerlich vom Serien-Pendant. Im Inneren gibt es unter anderem kabellose Smartphone-Lademöglichkeiten und eine Haustier-Transportbox.

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