ADAC überprüft Lichtmängel an Autos

Gerade im Winter – der ,dunklen" Jahreszeit – kommt es auf eine fehlerfrei funktionierende Beleuchtung am Auto an. Kaputte oder falsch eingestellte Leuchtmittel können verwirren und im schlimmsten Fall sogar für Blech- und Personenschäden sorgen. Der Automobilclub ADAC hat nun in einer bundesweiten ,Lichttestaktion" 6.000 Autos überprüft – mit teils erschreckenden Ergebnissen.

72 Prozent mit Mangel in der Prüfung
Von den 6.000 getesteten Fahrzeugen kam lediglich gut ein Drittel ohne Mangel an der Beleuchtung wieder aus der Kontrolle heraus. 72 Prozent der Autos wiesen mindestens einen Fehler an der Lichtanlage auf. 33 Prozent blendeten wegen völlig falsch eingestellter Scheinwerfer den Gegenverkehr. Bei neun Prozent der überprüften KFZs war mindestens ein Leuchtmittel an der Front ausgefallen, bei zwölf Prozent fehlte mindestens eine Lampe am Heck.

Wichtig: Selbstkontrolle
Der Automobilclub empfiehlt, die Lichtanlagen am eigenen Fahrzeug in regelmäßigen Abständen selbst zu kontrollieren. Oft fällt eine defekte Lampe nicht sofort auf, kann aber gerade in winterlichen Schlechtwetter-Situationen zur Gefahr für einen selbst und andere werden. Auch falsch eingestellte Scheinwerfer sind oft Grund für Unfälle, wenn diese in der Nacht nur einen Blindflug erlauben oder andere Verkehrsteilnehmer derart blenden, dass diese nichts mehr sehen. Außerdem geht der Verein auf das notwendige Anpassen der Lichteinstellung bei vollbeladenen Autos ein – zum Beispiel wenn es in den Winterurlaub geht. Das würden viele Fahrzeugführer schlicht vergessen oder ignorieren.

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