Kurios: Erlkönig tarnt sich im Hyundai-Look

Es ist ja so: Die Autohersteller wollen es sowohl den Fotografen als auch den Journalisten möglichst schwierig machen, die zukünftigen Modelle aufzuspüren. Allerdings führt meistens gerade die auffällige Tarnung dazu, dass man hellhörig wird. Doch nun haben die Verpackungskünstler von Seat den Vogel abgeschossen: Der kommende Ibiza fährt als Hyundai i20 durch die Gegend.

Enthüllung durch Details
Jawohl, Sie lesen richtig: Seat tarnt den neuen Ibiza als einen seiner direkten Konkurrenten. Und tatsächlich denkt man im ersten Moment: ,schön, ein Hyundai i20". Bis der Blick über die Karosserie streift. Für ein längst auf dem Markt befindliches Auto sieht sie ziemlich krude aus. Letztlich verraten Details den Ibiza: Der Stoßfänger ist eine Attrappe, die Türgriffe sehen anders als beim i20 aus und liegen tiefer. Auch die Sicken in der Seite hat der Hyundai so nicht. Endgültig verrät sich der Seat durch die nur aufgeklebten Rückleuchten. Die echten Lampen sitzen darunter und ähneln den Einheiten des Leon, der generell beim Design des neuen Ibiza Pate steht.

Premiere im März 2017
Technisch nutzt der neue Seat Ibiza den modularen Querbaukasten des VW-Konzerns. Günstiger Einstiegsmotor dürfte ein Saugbenziner mit einem Liter Hubraum und 75 PS werden, darüber rangieren aufgeladene Aggregate mit 95 und 110 PS. Noch offen ist die Zukunft des Diesels in dem spanischen Kleinwagen. Bislang gibt es Dreizylinder-Motoren zwischen 75 und 105 PS. Als sicher gilt die Aufrüstung des nächsten Ibiza mit mehr Assistenzsystemen und LED-Scheinwerfern gegen Aufpreis. Genaueres wird sich im März 2017 zeigen. Dann enthüllt Seat den Ibiza in Rahmen des Automobilsalons in Genf. Natürlich nicht auf dem Hyundai-Stand ...

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