Los Angeles 2016: VW zeigt Passat GT Concept

Keine Frage: Es lief schon einmal besser für Volkswagen auf dem US-Markt. Doch 2016 bleibt geprägt von ,Dieselgate" und seinen Folgen. Eine davon: VW will noch stärker auf die Wünsche seiner Händler und Kunden in den USA eingehen. Ergo soll nicht mehr nur in Wolfsburg entschieden werden, was der Amerikaner will, sondern vor Ort. Ein Ergebnis ist der VW Atlas, eine Art XXL-Tiguan, dessen Name bei ,Volkswagen of America" ausgewählt wurde. Nun zeigt man auf der Los Angeles Auto Show (18. bis 27. November) ein weiteres Fahrzeug, das VW Passat GT Concept.

Sportliches Schiff
Der Name der Limousine ist etwas irreführend, denn vieles an dieser speziellen Ausführung des US-Passat erinnert an den aktuellen Golf GTI. Es beginnt bei dem Wabengrill mit roten Streifen als Rahmen und setzt sich über schwarze Blades im vorderen Stoßfänger, 19-Zoll-Alufelgen mit roten Bremssätteln plus einer Tieferlegung von 1,5 Zentimetern fort. Weitere Details sind ein schwarzes Dach, ein kleiner Heckspoiler, Carbonelemente sowie schwarz-graue Sportsitze.

Starker Sechszylinder
Unter der Haube arbeitet ein Motor mit 280 PS Leistung, jedoch nicht der gleichstarke 2.0-TSI-Vierzylinder aus dem Euro-Passat. Stattdessen haben wir es mit einem alten Bekannten zu tun: Der 3,6-Liter-VR6 kam zwischen 2008 und 2010 im Passat R36 mit 300 PS Leistung zum Einsatz. Das Aggregat wird beim US-Passat mit einem Sechsgang-DSG verbunden. Einen Passat GTI gab es übrigens wirklich. Ende 1976 baute VW einen Prototypen mit dem 110-PS-Motor des damaligen Golf GTI. In Serie ging der Wagen dann aber von 1979 bis 1980 unter der Bezeichnung GLI.

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