Nissan zeigt in Los Angeles den Sentra Nismo

Falls Sie gerne in den USA ihren Urlaub verbringen, haben Sie ihn vielleicht schon einmal gesehen oder als Mietwagen bekommen. Die Rede ist vom Nissan Sentra. Zur Los Angeles Auto Show (18. bis 27. November 2016) wird die Limousine jetzt zum scharfen Nismo aufgepeppt. Fertig ist die Weltpremiere.

Total rational
Um den Sentra besser einzuordnen: Er ist ein sachliches Auto für Amerikaner, die auf ihr Budget achten müssen, aber nichts ganz Kleines fahren möchten. Und optisch eher minder aufregend. Also in etwa vergleichbar mit unserem Skoda Fabia, nur das der Nissan 4,62 Meter lang ist. Preislich liegen beide ungefähr gleich, der Sentra beginnt bei 16.990 US-Dollar.

Eine Schaltung für Amis
Den Radstand von 2,70 Meter teilt sich der Sentra mit dem bei uns erhältlichen Pulsar. Und auch der Motor im aufgebrezelten Stufenheck ist ein Bekannter: Der 1,6-Liter-Turbobenziner bringt es auf 190 PS und 240 Newtonmeter Drehmoment. Im Sentra Nismo wird er wahlweise nicht nur mit einem CVT-Getriebe, sondern auch mit einer Sechsgang-Schaltung kombiniert. Gedacht ist die Sportlimousine als Reminiszenz an flotte Vorgänger wie den Datsun 510 von 1967. Im Januar 2017 startet der Verkauf in den USA für unter 25.000 Dollar.

Wann kommt der Pulsar Nismo?
Daran sollte sich Nissan für Europa ein Vorbild nehmen und auch einen Pulsar Nismo bringen, eine Studie davon wurde bereits 2014 gezeigt. Motorenseitig wäre noch Luft nach oben: Im Juke RS Nismo arbeiten 218 PS.

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