Das größte SUV von BMW kommt 2018

Besonders im automobilen Bereich ist die Definition des Wortes ,klein" Auslegungssache. Die meisten von uns würden wohl einen VW Up als klein empfinden. Doch je nach Weltregion kann sogar ein BMW X5 zu klein sein. So ist es besonders in den USA, weshalb BMW bereits eifrig an einem X7 arbeitet. Das zeigen jetzt ganz neue Erlkönigbilder.

Darf es etwas mehr sein?
Nun möchte man meinen, dass ein 4,89 Meter langer X5 keine klaustrophobischen Gefühle auslöst. Das mag sein, aber eine Firma wie BMW hat die unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer weltweiten Kundschaft genau im Blick: In den USA mag man große SUVs mit drei Sitzreihen wie den Audi Q7, den Mercedes GLS oder auch den jüngst gezeigte VW Atlas. In China hingegen darf es auch gerne ein Luxus-SUV mit Chauffeur sein. Hier haben der Bentley Bentayga und die Langversion des Range Rover vorgelegt.

X7 mit Leichtbau-Plattform des 7ers
Deshalb plant BMW ab 2018 mit dem wuchtig auftretenden X7. Seine Verwirklichung stellt kein Problem dar, denn als Grundlage dient die OKL-Plattform mit Hinterradantrieb des 2015 vorgestellten 7er. Er liefert in der Normalversion eine Länge von 5,10 Meter und einen Radstand von 3,07 Meter. Die 5,24 Meter und 3,21 Meter Radstand der Langversion könnten als Grundlage für den besonders üppigen Rolls-Royce Cullinan dienen. Zurück zum BMW X7: Mit 5,10 Meter läge er genau auf dem Niveau eines Audi Q7 oder Mercedes GLS. Wahrscheinlich ist, dass der X7 zur Gewichtsreduktion wie auch der 7er Kohlefaser-Elemente bekommt.

Produktion in den USA
Gebaut werden soll der X7 im US-Werk in Spartanburg, wo bereits der X5 produziert wird. Bei den Motoren dürfte sich der X7 am 7er orientieren. Das würde bedeuten: Diesel zwischen 265 und 400 PS, ein Plug-in-Hybrid mit 326 PS und zwei Benziner. Hier bringt es der 40i auf 326 PS, für das X7-Flaggschiff käme der mächtige V12 mit 610 PS aus dem M760Li xDrive in Frage. Apropos xDrive: Ein Allradantrieb ist stets serienmäßig. Preislich dient der Mercedes GLS als Orientierungshilfe. Er startet in Deutschland bei rund 75.000 Euro.

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