Das kostet der beliebte Kleinstwagen nach der Modellpflege

Neben dem VW Up zählt der Hyundai i10 zu den beliebtesten Modellen in der Klasse der Cityflitzer. Fast zeitgleich zum Up hat auch der i10 ein Facelift bekommen. Jetzt sind die Preise für die aufgefrischte Version bekannt.

Basispreis als Lockangebot
In einem Segment, in dem die Kundschaft besonders stark auf den Euro achtet, ist die Preisgestaltung besonders wichtig. Aber da wir gerade von Gestaltung reden: Markantestes Facelift-Merkmal des ,neuen" i10 ist die Frontpartie mit jetzt runden Tagfahrlichtern. Wie fast alle seiner Gegner bleibt auch der Hyundai unter der psychologisch wichtigen Schwelle von 10.000 Euro. Am Einstiegspreis von 9.990 Euro ändert sich nichts, im Gegenzug erhält man aber nur die absolute Basisversion mit 67 PS. Nur für diesen Motor (es ist ein Dreizylinder) ist für 300 Euro Aufpreis ein Start-Stopp-System erhältlich. Wer auf Autogas steht, muss für die entsprechende LPG-Ausführung des i10 11.490 Euro berappen.

Darf es etwas mehr sein?
Sinnvoll erscheint der Griff zur Classic-Version des i10, hier sind eine Klimaanlage und ein MP3-Radio mit USB-Anschluss serienmäßig. Der Preis beginnt jetzt bei 11.480 Euro, ein Plus von 190 Euro. Ab 12.110 Euro (plus 140 Euro) startet die Trend-Ausführung mit Sitz- und Lenkradheizung. Ziemlich deutlich ist der Facelift-Aufpreis für die Top-Ausstattung Style ausgefallen: 13.630 Euro bedeuten ein Plus von 800 Euro. Im Gegenzug ergänzt jetzt ein DAB-Radio den Serienumfang. Wer mehr Leistung im i10 haben möchte, muss zum Vierzylinder mit 87 PS für mindestens 12.710 Euro greifen. Unverändert im Programm ist die altmodische Viergang-Automatik für 1.000 Euro Aufpreis.

Kundenunfreundliche Paketpolitik
Komplett neu ist ein Navigationssystem inklusive Android Auto und Apple Car Play für 950 Euro. Die optionalen Ausstattungspakete wurden beim Facelift-i10 nicht unbedingt zum Vorteil des Kunden neu geschnürt. Wer etwa Parkpiepser hinten und eine Klimaautomatik haben will, erhielt beides bislang für 530 Euro gemeinsam mit 15-Zoll-Alufelgen. Jetzt muss man das Sicherheitspaket mit Spurhalte- und Frontkollisionswarner (720 Euro) plus das Premium-Paket mit schlüssellosem Zugang für 770 Euro ordern. Zum Schluss noch ein Blick auf den härtesten Konkurrenten, den VW Up. Er startet bei 9.850 Euro mit 60 PS. Jedoch ist der Hyundai i10 stets ein Fünfftürer. Inklusive hinterer Zugänge verteuert sich der VW auf mindestens 10.330 Euro.

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