BMW bringt die 1er-Limousine nach China

Auf der Automesse ,Auto Guangzhou 2016" zeigte BMW zusammen mit China-Partner Brilliance soeben die neue 1er-Limousine für den chinesischen Markt. Unter dem frisch gestalteten Blechkleid versteckt sich bekannte Technik – auch für Europäer.

Typisches BMW-Design
Die Limousine, die unter dem Label ,1er" läuft, basiert eigentlich auf der Plattform des 2er Active Tourer, was uns der identische Radstand zum Mini-Van verrät. Das Modell, das in den Brilliance-Werken in China gebaut wird, passt optisch hervorragend zum momentanen Design der Münchner. Zwei Nieren, der Hofmeister-Knick – ein typischer BMW. Bestellt werden kann die 1er-Limousine in zehn verschiedenen Farben. Der Ton ,Luminous Gold" ist dabei exklusiv dem chinesischen Markt vorbehalten und für kein europäisches Modell zu bekommen. Innen gibt es ein Head-up-Display, einen 8,8-Zoll-Monitor in der Mittelkonsole und das bekannte iDrive-System. Die Rückbank ist im Verhältnis 40:20:40 umklappbar.

Zwei kleine Turbomotoren
Angetrieben wird die neue Limousine entweder von einem 1,5-Liter-Turbomotor mit vermutlich 136 PS oder einem 2,0-Liter-Motor mit 231 PS. Das kleine Triebwerk ist an eine Sechsgang-Steptronic gekoppelt, die größere Maschine an eine Achtgang-Steptronic.

BMW in China
Der neue 1er ist neben den Modellen 3er, 5er und X1 die erste Kompakt-Limousine, die BMW in China baut und verkauft. An dem Joint Venture mit dem chinesischen Autohersteller Brilliance halten die Münchner 50 Prozent, Brilliance 40,5 Prozent und die Regierung von Shenyang – in der ein Produktionswerk steht – 9,5 Prozent. Der erste chinesische BMW war ein 325 und rollte bereits 2003 dort vom Band.

Lesen Sie auch:

2er Active Tourer in hübscher