Cadillac baut neuen Rennwagen

Es läuft: Nachdem erst kürzlich Mazda seinen neuen Rennwagen für die amerikanische IMSA-Rennserie vorgestellt hat, zieht nun auch Cadillac nach und präsentiert einen Daytona-Prototypen, um 2017 gegen Mazda in der schnellsten amerikanischen Langstrecken-Rennklasse anzutreten. Interessant sind die technischen Details, die aus der Serie ins Rennfahrzeug wandern.

600-PS-V8 im Cadillac
Der neue Rennwagen hört auf den Namen ,Cadillac DPi-V.R" und tritt in der Klasse der Daytona-Prototypen unter anderem gegen den neuen Mazda RT-24P an. Auffällig ist das im Vergleich zum japanischen Konkurrenten sehr eckige Design. Das Auto basiert auf dem gleichen Dallara-Chassis wie der Mazda, wird allerdings von einem völlig anderen Motorenkonzept angetrieben. Während im Mazda ein kleiner Zweiliter-Vierzylinder mit Turboaufladung für 600 PS sorgt, setzt Cadillac quasi auf Großserientechnik und holt den 6,2-Liter-V8-Sauger aus der Superlimousine CTS-V ins Rennauto. Auch hier stehen 600 PS an. Zusammen mit einem sequenziellen X-Trac-Getriebe und einem Leergewicht von nur 930 Kilogramm dürfte das zu hervorragenden Fahrleistungen führen. Witziges Detail: Der Rennwagen übernimmt den kamerabasierten Rückspiegel aus den Cadillac-Straßenmodellen.

Debüt in Daytona
Der neue Cadillac-Renner tritt in der amerikanischen "IMSA WeatherTech SportsCar Championship" an. Dort wird er in die Klasse der sogenannten Daytona-Prototypen eingeordnet, den schnellsten Fahrzeugen der Meisterschaft. Passenderweise wird der Dpi-V.R auch sein Debüt Ende Januar 2017 auf dem legendären Kurs von Daytona geben. Dort findet der Saisoneröffnungsklassiker mit einer Renndauer von 24 Stunden statt.

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