Der Nachfolger des CC dreht letzte Testrunden

Schönheit schützt vor Alter nicht: Das bekommt auch der VW CC zu spüren. Im Jahr 2008 war die Wolfsburger Antwort auf den Mercedes CLS als Passat CC gestartet, 2012 kappte ein Facelift den bürgerlichen Teil des Namens. Jetzt geben frische Erlkönigbilder einen Ausblick auf das, was im Frühjahr 2017 als Nachfolger auf dem Genfer Autosalon stehen wird.

Eine Frage des Hinterteils
VW selbst hatte bereits mit einer Skizze gezeigt, wohin die Reise gehen wird. Auf ihr war ein Fahrzeug mit einem Heck im Stil des Porsche Panamera zu sehen. Ganz so extrem scheint es aber mit Blick auf den Erlkönig nicht zu kommen. Er verfügt über einen ausgeprägten, stufenheckähnlichen Abschluss. Ob es eine große Heckklappe oder nur einen kleinen Deckel gibt, wird sich in Genf zeigen. Fakt ist bereits, dass VW von einer kompletten Neuentwicklung spricht. Den Namen hat VW bereits bekanntgegeben: Auf den CC folgt der Arteon. Die vom englischen ,Art" für Kunst abgeleitete Modellbezeichnung soll den Wagen zum einen stärker vom Passat abgrenzen und zum anderen in die Nähe des großen Phideon rücken, der in China angeboten wird.

Neues Topmodell für Europa
Technisch nutzt der Arteon aber nicht die verlängerte Audi-A6-Plattform des Phideon, sondern den modularen Querbaukasten (MQB). Insgesamt dürfte sich der Arteon zwischen Passat (4,77 Meter) und Phideon (5,07 Meter) einordnen, wir rechnen mit rund 4,90 Meter. Dass der MQB solche Dimensionen hergibt, hat nicht zuletzt der Atlas gezeigt, ein 5,04 Meter langes SUV für die USA. Mit welchen Motoren kann man im Arteon rechnen? In Europa dürften Zweiliter-Aggregate mit 280 PS (Benziner) und 240 PS (Diesel) gesetzt sein, in Übersee zudem ein 3,6-Liter-V6-Benziner.

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