AMG GT jetzt auch als GT4

Eines muss man den Herren in Affalterbach lassen: Sie holen aus ihrem hauseigenen Sportwagen wirklich das Maximum heraus. Die AMG-GT-Familie wächst und wächst und wächst. Nach dem GT und dem GT S erwarten wir in Kürze den vogelwilden (und sehr grünen) GT R sowie den anmutigen GT C Roadster. Ach ja, und neben der fast schon inflationären Vermehrung seiner Straßensportler haut AMG nun auch noch einen Rennwagen nach dem anderen raus. Der wild beflügelte, grimmig dreinschauende AMG GT3 weilt bereits unter uns. Mit dem neuen AMG GT4 kriegt er nun einen kleineren, etwas weniger beängstigenden Bruder.

Nicht ganz so viel Flügel
Der AMG GT4 soll der etwas bezahlbarere, einfacher zu handhabende AMG-Rennwagen werden. Das sieht man allein schon an der weniger hanebüchenen Aerodynamik sowie dem fast schon dezenten Heckflügel (der verglichen mit den meisten anderen Dingen noch immer sehr groß erscheint). AMG-Chef Tobias Moers meint: ,Die Entwicklung des Mercedes-AMG GT4 ist ein weiterer wichtiger Schritt für den kontinuierlichen Ausbau unseres Mercedes-AMG Motorsportprogramms. Das hervorragende Feedback unserer Kundenteams zum AMG GT3 und das zunehmende Interesse an GT4-Rennfahrzeugen haben uns in unserer Entscheidung bestärkt. Wir freuen uns, damit zukünftig eine noch größere Zielgruppe an Amateur- und Profifahrern sowie Teams anzusprechen."

Spannende GT4-Klasse
Falls Sie auf technische Daten, Preise oder Ähnliches gehofft haben – die gibt es leider noch nicht. Bei den Bildern handelt es sich ja auch erst um Zeichnungen. Nichtsdestotrotz soll der Mercedes-AMG GT4 bereits 2017 auf den Rundstrecken dieser Welt zum Einsatz kommen. Und die GT4-Klasse entwickelt sich mehr und mehr zu einer hochinteressanten Rennsport-Umgebung. Neben dem neuen AMG findet man dort auch den Ford Mustang, den Porsche Cayman, den McLaren 570S oder den KTM X-Bow.

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