Das Mikro-SUV kommt im Januar 2017 auf den Markt

Eine freche Optik, relativ viel Platz und sogar ein Allradantrieb: Der 3,70 Meter kurze Suzuki Ignis sorgt als eines der ersten Mikro-SUVs für Aufsehen. Jetzt ist bekannt, was der kleine Japaner zum Marktstart am 14. Januar 2017 regulär kosten wird.

Wohlfühlambiente im Club
Bislang hatte Suzuki nur verlautbart, was die sogenannten ,Intro"-Editionen für Schnellentschlossene kosten. Der Basispreis blieb bis dato ein Geheimnis. Jetzt ist es amtlich: Los geht es bei 11.900 Euro. Allen Ignis gemein ist ein 1,2-Liter-Saugbenziner mit 90 PS Leistung. Andere Motoren sind bislang nicht geplant. Die Einstiegsausstattung ist allerdings nur ein Fall für absolute Sparfüchse, denn abgesehen von einem Lichtsensor sind weder eine Klimaanlage noch ein Radio an Bord. Schon deswegen lohnt sich der Griff zur nächsthöheren Club-Version. Hierfür ruft Suzuki 13.490 Euro auf und bietet als Gegenwert nicht nur eine Klimaanlage plus CD-Radio mit USB-Anschluss und Lenkradfernbedienung. Hinzu kommen bunte Akzente im Innenraum, die je nach Lackierung des Wagens ab Werk orange- oder titanfarben sind. Im Zubehörprogramm hält Suzuki alternativ weitere Farben bereit.

Allrad gegen Aufpreis
Da wir gerade von Farben reden: Sieben Lackierungen stehen zur Auswahl bereit, Metallic kostet 450 Euro Aufpreis, für weitere 300 Euro werden vier verschiedene Zweifarb-Kombinationen mit schwarzem Dach angeboten. Erst ab der Comfort-Ausstattung kann der Ignis auch mit Allradantrieb bestellt werden. 1.500 zusätzliche Euro werden für das System mit Visko-Kupplung fällig. Der Ignis ,Comfort" (ab 14.490 Euro) kann schon als ziemlich komplett bezeichnet werden: An Bord sind eine Sitzheizung vorne, ein höhenverstellbarer Fahrersitz, einzeln verschiebbare Rücksitze, ein DAB-Radio, 16-Zoll-Alufelgen sowie eine Rückfahrkamera und eine Dachreling. Die Ignis-Topversion ,Comfort+" glänzt mit Vollausstattung: Klimaautomatik, LED-Scheinwerfer, Keyless Start, Tempomat, Navigation und ein Spurhaltesystem sind hier die Highlights. Kostenpunkt: 16.240 Euro. 800 Euro mehr kostet der SVHS-Mildhybrid mit Start-Stopp-System. Auf dem Papier beträgt die Einsparung lediglich 0,3 Liter, ob sich der Aufpreis also lohnt, sei dahingestellt.

Wer hält dagegen?
Allzu viel Konkurrenz muss der neue Suzuki Ignis bislang nicht fürchten. Der rustikale Opel Karl Rocks liegt mit Klimaanlage und Radio bei 12.600 Euro, hat aber nur 75 PS unter Haube. Außerdem verzichtet er wie der VW Cross Up auf einen Allradantrieb. Mit 90-PS-Turbo, aber ohne Klimaanlage kostet der VW saftige 14.900 Euro. Wer einen richtigen Kraxler im Kleinformat sucht, kann neben dem Ignis den Fiat Panda 4x4 ins Auge fassen. Als Turbobenziner mit 86 PS hat er für 16.690 Euro eine Klimaautomatik serienmäßig an Bord. Die vergleichbare Ignis-Variante kostet rund 1.100 Euro mehr, bietet aber weitere Inhalte, auf die der Fiat verzichtet.

Lesen Sie auch:

Suzuki Ignis: Die Preise