Diese Löschfahrzeuge meistern jede Situation

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, kurz BBK, stattet seine Einsatzkräfte mit einer großen Flotte neuer Mercedes-Feuerwehrfahrzeuge aus. Das Besondere an den drehmomentstarken Einsatzgeräten? Sie sind umweltfreundlicher als ihre Vorgänger.

Euro-6-Norm bringt Vorteile
Gleich 96 Fahrzeuge vom Typ ,Mercedes Atego 1323 AF 4x4 Euro VI" werden in den Fuhrpark des BBK gestellt. Die Löschfahrzeuge erfüllen die strenge Abgasgesetzgebung Euro 6 und sind damit im Ernstfall umweltfreundlich unterwegs. Zum Vergleich: Modelle, die noch nach der Euro-5-Norm gebaut wurden, verursachen bis zu fünf mal höhere Partikel- und NOX-Emissionen als die neuen Atego. Außerdem verbrauchen die Euro-6-Versionen rund fünf Prozent weniger Treibstoff als die alten Fahrzeuge. Auch die Lärm-Emissionen sinken dank Euro 6.

Die technischen Daten
Angetrieben werden die Atego 1323 AF 4x4 Euro VI von einem Vierzylinder-Reihenmotor mit 231 PS und 900 Newtonmeter. Ein 1.200-Liter-Tank nimmt das Löschmittel auf, die Pumpe am Heck liefert eine Förderleistung von 1.000 Liter pro Minute bei einem Druck von 10 bar. Die allradgetriebenen Fahrzeuge sind knapp 7,20 Meter lang, 3,30 Meter hoch und 2,50 Meter lang. Im Heck ist Platz für eine neunköpfige Besatzung.

Standorte in NRW
Von den 96 bestellten Fahrzeugen wurden die ersten sechs Exemplare bereits übergeben. Die neuen Autos werden an diversen Standorten in Nordrhein-Westfalen stationiert und im Ernstfall an den Katastrophenschutz zur Ergänzung der eigenen Flotte weitergegeben.

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