Das kostet der überarbeitete Skoda Octavia

Er hat Skoda nach oben gebracht und ist bis heute das beliebteste Modell der Marke: Die Rede ist vom Octavia. Jetzt ist bekannt, was der Mittelklassewagen nach dem jüngsten Facelift kosten wird.

Marktstart im März 2017
Der Marktstart für den gelifteten Skoda Octavia ist auf den 4. März 2017 terminiert. Dann können die Kunden sich beim Händler selbst ein Bild davon machen, ob ihnen die neue Frontpartie mit räumlich abgetrennten Scheinwerfern gefällt. Unverändert bleibt das gute Raumangebot: In den Kofferraum der Limousine passen bis zu 1.580 Liter Gepäck, beim Kombi (den Skoda traditionell mit C schreibt) sind es 1.740 Liter. Letzteren gibt es optional auch mit einer elektrisch betätigten Heckklappe.

Breite Motorenpalette
Das Motorenangebot beginnt auf der Benzinerseite mit 86 PS aus 1,2 Liter Hubraum und endet beim 1.8 TSI mit 180 PS. Darüber rangiert zwar noch der RS mit nun 230 PS, hier wurden die Preise aber noch nicht bekannt gegeben. Gleiches gilt für den höher gelegten Octavia Scout. Diesel-Freunden steht eine Palette zwischen 90 und 184 PS zur Verfügung.

Magere Basis
Was kostet der ,neue" Skoda Octavia? Los geht es bei 17.450 Euro für die Limousine mit 86 PS in der Active-Ausstattung. Sie hat sich um 260 Euro verteuert, bietet nun aber wie alle Octavia LED-Tagfahrlicht und LED-Rückleuchten ab Werk. Trotz des günstigen Preises ist die Basisversion mit Vorsicht zu genießen, denn eine Klimaanlage ist nicht serienmäßig. Für sie müssen 1.140 Euro zusätzlich entrichtet werden. Daher lohnt sich der Griff zur nächsthöheren Ambition-Ausstattung. Sie startet bei 19.790 Euro (plus 200 Euro) und bietet neben der Klimaanlage einen Regen- und Lichtsensor, eine City-Notbremsfunktion mit Personenerkennung, Parksensoren hinten, aber auch einen Regenschirm unter dem Beifahrersitz.

Diesel im Blickpunkt
Für den Octavia Kombi verlangt Skoda stets einen Aufpreis von 700 Euro, somit startet diese Variante bei 18.150 Euro. Besonders beliebt ist hier der Zweiliter-Diesel mit 150 PS. Seine vier Varianten (Frontantrieb und Allrad, jeweils manuell geschaltet oder mit DSG) verteuern sich im Schnitt um 500 Euro. Los geht es bei 26.950 Euro für die Ambition-Ausstattung, empfehlenswert ist die recht komplette Style-Ausführung. Im Preis inbegriffen sind zusätzlich ein Frontradarassistent, ein Acht-Zoll-Touchscreen plus Smartphone-Kopplung, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, ein Tempomat, eine Sitzheizung vorne und eine abnehmbare Taschenlampe im Kofferraum. Kostenpunkt: 29.150 Euro mit Frontantrieb und manueller Sechsgang-Schaltung. Wer lieber schalten lässt, muss zusätzliche 1.800 Euro für das DSG einkalkulieren.

Das Smartphone als Fundbüro
Für nochmals 3.500 Euro mehr liefert Skoda die Luxusvariante L&K aus. Der Nobel-Octavia bietet LED-Scheinwerfer mit vollautomatischer Lichtsteuerung, Parksensoren vorne, 18-Zoll-Alus, eine Klimaautomatik sowie eine Ablage zum induktiven Laden des Smartphones. Stichwort Smartphone: Alle Octavia weisen künftig serienmäßig den ,Care Connect"-Dienst auf. Mit ihm kann sich der Besitzer auf dem Handy über den Status der Beleuchtung und der Tankfüllung informieren. Ebenso wird angezeigt, wo das Auto geparkt wurde, die Funktion ,Hupen und Blinken" erleichtert das Finden. Auch der Notruf oder der Pannendienst können kontaktiert werden.

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